Die IT-Lösung von Levl soll Speicher-Betreibern ermöglichen, zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Das Start-Up erprobt sein Produkt nun mit Pilotkunden. Das Team soll ausgebaut und der Prognose- und Aggregationsalgorithmus weiterentwickelt werden.
Ab sofort will EnBW alle neuen Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einem Batteriespeicher planen und bauen. Bisher ging nur eine verhältnismäßig begrenzte Anzahl solcher Projekte ans Netz in Deutschland. Bei EnBW soll das jetzt zum Standard werden.
Das Geschäft des Energiekonzerns lief besser als erwartet im ersten Halbjahr. Der Konzernüberschuss soll für einen beschleunigten Ausbau von Photovoltaik und Windkraft genutzt werden.
Seit kurzem werden die Photovoltaik-Mietanlagen auch über OBI vertrieben. Mit dem frischen Kapital präpariert sich das Hamburger Unternehmen für das erwartete Kundenwachstum.
Der beiden Konzerne haben einen stationären Speicher mit einem Megawatt Leistung installiert, in dem Batteriespeicher aus zerlegten Erprobungsfahrzeugen des Autobauers genutzt werden. Die Pilotanlage soll Vorbild für größere Projekte in Zukunft werden, die dann mit Photovoltaik-Kraftwerken und Windparks gekoppelt werden.
Die Mittel einer Anleihe sollen erstmals in den Ausbau beziehungsweise die Refinanzierung der Strom-Verteilnetze in Baden-Württemberg fließen. Mit den Erlösen der anderen Anleihe will der Energiekonzern Windenergie- und Photovoltaik-Projekte finanzieren.
Der Energiekonzern hatte sich bereits ab 2015 an dem Hamburger Photovoltaik-Unternehmen beteiligt und hielt seit 2021 die Mehrheit der Anteile. Jetzt soll DZ4 als Teil des EnBW-Konzerns weiter wachsen, dabei aber wie bisher selbstständig auf dem Markt agieren.
Das neue Unternehmen ChargeHere ist auf netzdienliches Laden spezialisiert. Zudem ermöglicht es den Kunden, gezielt eigenen Solarstrom für die Elektromobilität zu nutzen.
Die Solarparks sollen ab Ende nächsten Jahres im Süden Brandenburgs gebaut werden. Zudem sicherte sich EnBW die Option auf weitere 400 Megawatt an Photovoltaik-Projekte von Procon Solar in der Lausitz, die aber zunächst noch weiterentwickelt werden sollen. Im Zuge der Übernahme gehen auch neun Mitarbeiter zur EnBW über und bilden die neue Niederlassung in Cottbus.
Interview: Mit der Zusammenarbeit müssen Betreiber von Photovoltaik-Anlagen nach Abschluss der Finanzierung nicht noch in Verhandlungen mit einem Direktvermarkter treten. Aus Sicht der Unternehmen eine Vereinfachung, die die Energiewende in Deutschland beschleunigen kann, wie Jörg-Uwe Fischer, Fachbereichsleiter New Energies bei der Deutschen Kreditbank (DKB) erklärt.