Noch vor dem Kabinettsbeschluss in zwei Wochen muss es nach Ansicht des Verbands dringend Anpassungen geben. Unter anderem müssen die geplanten Ausschreibungen für Photovoltaik-Dachanlagen gestrichen werden.
Umfrage von EUPD Research unter Hausbesitzern zeigt, dass gerade Photovoltaik-Dachanlagen große Sympathien genießen. Erdgaskraftwerke schneiden in der Befragung relativ gut ab, Kohle- und Atommeiler eher schlecht.
Insgesamt 80 Prozent der Deutschen unterstützen es, die Dächer von neuen Wohngebäuden für die Photovoltaik zu nutzen. Das zeigt eine repräsentative Meinungsumfrage, die Lichtblick in Auftrag gegeben hat.
Das Umweltministerium hat insgesamt 306 Zuschläge für gewerbliche und industrielle Dachanlagen in der neunten Runde vergeben. Die Zuschlagswerte änderten sich gegenüber den Vorrunden kaum.
Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung hat das Photovoltaik-Unternehmen eine neue Gesellschaft gegründet. Es will damit vor allem vom wachsenden Markt für große Dachanlagen in Deutschland partizipieren.
Am 23.Oktober hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für das Gebäudeenergiegesetz – kurz GEG – von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesinnenministerium beschlossen. Aus der Sicht des Klimaschutzes ist dieses Gesetz eine verpasste Chance. Das bisherige Anforderungsniveau wird für die nächsten Jahre festgeschrieben. Positiv ist lediglich die stärkere Berücksichtigung der gebäudenahen Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien, also von Photovoltaik-Anlagen. Das […]
Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wurde gemessen an der Einwohnerzahl besonders viel Photovoltaik-Leistung in Form von Dachanlagen installiert. Das zeigt eine Übersicht des Start-ups Zolar.
Bis zum Jahresende sollen Photovoltaik-Anlagen mit weiteren zwei Megawatt hinzukommen. Nach eigenen Angaben haben die Berliner Stadtwerke seit 2016 mehr als 40 Prozent der in Berlin installierten Photovoltaik-Leistung errichtet.
Vor allem die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt treibt weiter den Markt in Deutschland. Der 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung rückt damit immer näher. Im September sinken die Einspeisevergütungen und Marktprämien um weitere 1,4 Prozent.
Wissenschaftler haben eine hochauflösende georegionale Methode zur Bewertung des solaren Potenzials aller Gebäude in der EU entwickelt und sind zu dem Schluss gekommen, dass Photovoltaik-Dachanlagen ein Viertel des Strombedarfs der Region decken könnten. Die Forscher sehen die Netzparität für Photovoltaik-Dachanlagen außerhalb der östlichen EU-Mitgliedsstaaten mit günstigen Strompreisen aus fossilen Brennstoffen bereits erreicht ist, darunter auch in Deutschland.