Alle Ausschreibungen ab dem Gebotstermin 1. September werden wieder nach dem Regelverfahren durchgeführt. Dies bedeutet, die Zuschläge werden veröffentlicht und die Fristen beginnen zu laufen – auch für jene erfolgreichen Gebote für Photovoltaik-Projekte seit März.
Da im vergangenen Jahr wegen der Verzögerungen bei der Erstellung der Vorschriften keine Auktion stattfand, werden die 2019 vorgesehenen 250 Megawatt nun auf das Volumen der Runde in diesem Jahr aufaddiert. Der Höchstwert für Gebote bei Anlagenkombinationen beträgt 7,50 Cent pro Kilowattstunde.
Ungebrochen groß bleibt die Nachfrage nach Photovoltaik-Dachanlagen in Deutschland. Nach fünf Monaten liegt der Zubau schon fast zwei Gigawatt. Die Solarförderung sinkt im Juli um weitere 1,4 Prozent ab.
Für die ausgeschriebenen 96.358 Kilowatt Photovoltaik wurden Gebote mit einem Umfang von insgesamt 447.225 Kilowatt abgegeben. Bei der Windenergie konnte dagegen nur etwa die Hälfte der ausgeschriebenen Menge vergeben werden.
FAQ: Die Bonner Behörde hat drei Optionen vorgeschlagen, wie das Bilanzierungsproblem von ans Netz angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen künftig gelöst werden sollte. Wir haben mit Peter Stratmann von der Bundesnetzagentur die relevanten Aspekte diskutiert, bis wir die wichtigsten Fragen beantworten konnten.
Im Februar gab es noch einen Zuschuss von 0,06 Cent pro Kilowattstunde, den Betreiber von Mieterstromprojekten zwischen 40 und 100 Kilowatt Leistung hätten beantragen können. Mittlerweile gibt es gar nichts mehr und die versprochene Novelle des EEGs und damit der Regelungen für Mieterstrom lässt weiter auf sich warten. Der bne fordert von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erneut die lange zugesagten Nachbesserungen ein.
Aus Sicht der Bonner Behörde hatte Statkraft im Juni 2019 gegen seine Pflichten zur ordnungsgemäßen Bilanzkreisbewirtschaftung verstoßen. Gegen diesen Beschluss hat das Unternehmen nun Rechtsmittel beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt.
Die knapp 380 Megawatt an neu gemeldeten Photovoltaik-Anlagen stellen den bislang höchsten Monatswert in diesem Jahr dar. Gerade das Dachanlagen-Segment zeigte sich im April stabil, während bei Freiflächenanlagen gegenüber dem Jahresbeginn eine rückläufige Tendenz zu erkennen ist. Im Juni sinkt die Solarförderung erneut um 1,4 Prozent.
Im Rahmen von Einspeisemanagement-Maßnahmen konnten rund 2,8 Prozent der erzeugten erneuerbaren Energie 2019 nicht den Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Das zeigt der Jahresbericht der Bundesnetzagentur.
Am Anfang der Energiewende gab es zwei Dinge: das aus Kohle- und Atomkraftwerken gespeiste Netz, das die gesamte Bevölkerung und Industrie – überwiegend zuverlässig – mit Strom versorgte und daneben ein paar Windräder und Solarmodule. Und diese verlangten nun, mit dem gleichen Recht wie die Großen an der Stromversorgung teilzunehmen. Es mutet erstaunlich an, wurde […]