Regionen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien sollen entlastet werden. Mit 217 Millionen Euro würden vor allem Netzbetreiber in Brandenburg von dem Wälzungsmechanismus profitieren.
In ihrem Monitoringbericht haben Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt haben die Veränderungen 2022 auf den Strom- und Gasmärkten nachvollzogen. So sei die befristete Verlängerung der AKW-Laufzeiten und Rückkehr alter Kohlekraftwerke wirksam gewesen.
Die Bundesnetzagentur hat in zwei Festlegungen die Regelungen veröffentlicht, wie steuerbare Lasten – darunter Wärmepumpen und Wallboxen – künftig von Netzbetreibern im Sinne der Netzstabilität geregelt werden dürfen. Die Betreiber sollen im Gegenzug Nachlässe bei den Netzentgelten erhalten.
Im September sind nun doch neue Photovoltaik-Anlagen mit mehr als einem Gigawatt im Marktstammdatenregister verzeichnet. Im Oktober zog der Zubau weiter an und aktuell sind in diesem Jahr mehr als 11,7 Gigawatt in diesem Jahr zugebaut worden. Die kumuliert installierte Photovoltaik-Leistung nähert sich der 80 Gigawatt-Marke.
Das Ausschreibungsvolumen belief sich auf 191 Megawatt. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 9,58 Cent pro Kilowattstunde – 0,6 Cent weniger als bei der letzten Runde.
Photovoltaik-Kraftwerke waren im ersten Quartal 2023 relativ wenig von Redispatchmaßnahmen betroffen. Die Abregelung erfolgt dagegen sehr häufig bei Windparks auf See, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht.
Auf dem 21. Forum Wärmepumpe traf sich die Branche in Berlin und diskutierte die neuen Gesetze und die noch ausstehenden Regelungen für die Wärmewende. Die wichtigste Forderung war neben der schnellen Festlegung des neuen Förderregimes erneut die Absenkung des Strompreises, um die Wärmepumpe wettbewerbsfähiger zu machen. Die Bundesnetzagentur gab Einblicke in die Steuerung von Wärmepumpen durch Netzbetreiber.
Die Bundesnetzagentur gibt die für den Monat neu installierte Photovoltaik-Leistung mit 919 Megawatt an. Dies ist der niedrigste Wert seit Februar. Der Rückgang betrifft vor allem die EEG-geförderten Dachanlagen und die über Ausschreibungen geförderten Solarparks.
Die Bundesregierung ist aktuell dabei, EU-Vorgaben für mehr Wettbewerb und Verbraucherorientierung umzusetzen. Einen Energiebeirat für die Behörde lehnt das Hamburger Unternehmen dagegen ab.
32 Gebote für Photovoltaik-Speicher-Kombikraftwerke mit einer Zuschlagsmenge von 408 Megawatt erhielten bei der jüngsten Innovationsausschreibung einen Zuschlag. Der Bundesnetzagentur zufolge lag der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert bei 8,33 Cent pro Kilowattstunde.