Insgesamt stoßen die vom Koalitionsausschuss beschlossenen Maßnahmen zwar auf positive Resonanz. Es seien jedoch weitere Schritte notwendig, etwa ein anderes Strommarktdesign, ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energien sowie Maßnahmen für Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft.
In ihrem ersten „Global Renewables Outlook“ zeigt die Vereinigung, dass die Dekarbonisierung des Energiesystems die kurzfristige Erholung der Wirtschaft unterstützt sowie zugleich widerstandsfähige Volkswirtschaften und Gesellschaften schafft. Die kumulativen globalen BIP-Gewinne könnten somit bis zum Jahr 2050 um 98 Billionen US-Dollar über das Business-as-usual-Niveau hinaus gesteigert werden und die Zahl der Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien sich auf 42 Millionen fast vervierfachen.
Der aktuell durch die Corona-Krise sinkende Stromverbrauch und hohe Anteil erneuerbarer Energien darf nach Ansicht des Verbands nicht darüber hinwegtäuschen, dass Photovoltaik, Windkraft und Co. bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich stärker ausgebaut werden müssen, um den Anteil erneuerbarer Energien auf 65 Prozent zu steigern. Für die Photovoltaik fordert der BEE einen jährlichen Zubau von 10 Gigawatt.
Die neue Erneuerbaren-Richtlinie der EU will Energiegemeinschaften fördern. Noch fehlt die Umsetzung in deutsches Recht. Dennoch veröffentlichten der Bundesverband Bürgerenergie und der Bundesverband Erneuerbaren Energie nun eine von Energy Brainpool erarbeitete Studie, die zeigt, wie solche Modelle für neue Dynamik bei der Energiewende sorgen könnten.
Die EU-Kommission stellt das Gesetz am Mittwoch offiziell vor, der Text ist jedoch bereits im Vorfeld durchgesickert. Auch wenn das Gesetz grundsätzlich begrüßt wird: Vielen Umweltorganisationen ist es nicht ambitioniert und konkret genug – und zwölf Mitgliedstaaten wollen mehr Tempo.
Die jüngsten Zahlen zur Stromerzeugung zeigen, dass die erneuerbaren Energien einen noch größeren Anteil übernehmen. Allerdings schwächelt die Dynamik beim Zubau, wie der Verband bemängelt. Zugleich stagniert die Nutzung erneuerbarer Energien im Verkehrs- und Wärmesektor.
Nachdem sie zwei Jahre in Folge sank steigt die EEG-Umlage im kommenden Jahr wieder, bleibt aber unter dem Höchstwert von 2017. Als Begründung für die Erhöhung geben die Übertragungsnetzbetreiber zum einen den gesunkenen Überschuss auf dem EEG-Konto an, zum anderen die erwartete höhere Einspeisung aus den Offshore-Windparks. Verbände und Grüne fordern von der Bundesregierung, mit einer Reform bei Abgaben und Umlagen die Privathaushalte und den Mittelstand endlich wirkungsvoll zu entlasten.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erklärte zum „Dialogprozess Gas 2030“: „Als erste Bilanz des Dialogs ist festzuhalten, dass gasförmigen Energieträgern in der Energieversorgung der Zukunft weiterhin eine zentrale Rolle zukommen wird.“ Was bisher aus diversen Quellen erschlossen werden musste, der „fuel switch“, die „Erdgas-Offensive“ – hier wird sie nun ganz offiziell bestätigt. So weit, so klar. […]
Am Samstag ist der endgültige Entwurf für das Klimaschutzgesetz an die Verbände geschickt worden. Bis Dienstag 10 Uhr müssen sie Stellung nehmen. Dabei hat die Regierung gegenüber dem Entwurf noch deutliche Änderungen vorgenommen, die auf eine Abschwächung der ursprünglichen Plänen schließen lassen.
100 Prozent erneuerbare Energien. Ohne Wenn und Aber. Ohne Ausflüchte und Umwege. Dies ist das Ziel der im Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) engagierten Verbände und Unternehmen. Deshalb arbeiten wir dafür, die Energiesysteme über alle Sektoren hinweg und vollständig auf erneuerbare Energien auszurichten. Dabei sind die Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung gemäß des Pariser Klimaabkommens maßgeblich […]