Der Speicher gehört zum Solarpark „Spitalhöfe“ in Baden-Württemberg. Baywa re hatte in einer der Innovationsausschreibungen einen Zuschlag für das Projekt bekommen und hat den Speicher nun beim Übertragungsnetzbetreiber Transnet präqualifiziert.
Das Photovoltaik-Kraftwerk besteht aus zwei Teilen mit 6 und 12 Megawatt. Den beteiligten Unternehmen Baywa re, Metro und Goodman zufolge ist damit in Marl die bislang größte Aufdachanlage Deutschlands in Betrieb gegangen.
Der Projektierer will über einen Zeitraum von fünf Jahren 1,25 Gigawatt Hochleistungs-Solarmodule aus Meyer Burgers Fabrik in Arizona beziehen. Das gemeinsame Engagement soll in den USA die heimische Produktion vorantreiben, lokale Arbeitsplätze schaffen und eine nachhaltige Solarindustrie fördern. Das schweizerische Photovoltaik-Unternehmen verweist dabei explizit auf die Verabschiedung des Inflation Reduction Act.
Baywa re und seine Tochtergesellschaft Groenleven setzen in den Niederlanden aktuell eines der größten „Fruitvoltaic“-Projekte in Europa um. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2024 geplant.
Der Photovoltaik-Anlage soll eine Leistung von 54,1 Megawatt haben und rund zehn Prozent davon als Agri-Photovoltaik-Anlage umgesetzt werden. Einen Stromabnahmevertrag hat Baywa re bereits mit Velux geschlossen. Der Netzgang ist für Herbst geplant.
Zwischen 2025 und 2029 wird die Investitionsgesellschaft des schwedischen Möbelkonzerns in den USA produzierten Solarmodule des Schweizer Photovoltaik-Herstellers abnehmen. Die Vereinbarung ist die Grundlage, dass Meyer Burger die jährliche Produktionskapazität in Goodyear auf etwa zwei Gigawatt erhöht. Zudem gibt es die Solarmodule nun auch in Australien zu kaufen.
Der Konzern richtet seine Tochtergesellschaft Baywa re strategisch neu aus. Dafür will er das internationale Solarhandelsgeschäft „Solar Trade“ verkaufen, das bislang bei Baywa re angesiedelt war. In Zukunft soll der Fokus auf dem internationalen Projektgeschäft und die Expansion als unabhängiger Energieerzeuger liegen.
Baywa re Solar Systems agiert nun in Österreich als selbstständiges Unternehmen mit eigenem Lager. Die GmbH wird von ihrem Standort in Poggersdorf in Kärnten Photovoltaik-Komponenten vertreiben. Das Lager entsteht in Spittal an der Drau.
Die Anlage im niederösterreichischen Grafenwörth hat eine Leistung von 24,5 Megawatt. Sie steht auf der Wasseroberfläche von zwei Seen in einer ehemaligen Sand- und Kiesgrube und hat eine Fläche von rund 14 Hektar.
Photovoltaik-Anlagen und Windrad sollen über einen gemeinsamen Wechselrichter Strom in ein Microgrid speisen. Baywa re und Fraunhofer ICT versprechen sich dadurch mehr Effizienz und geringere Kosten.