Die Gesamtdachfläche beläuft sich auf rund 555.000 Quadratmeter. 1Komma5° soll auf allen geeigneten landeseigenen Dächern im Südosten des Landes eine Photovoltaik-Anlage errichten und über 25 Jahre betreiben.
„Mit den Ergebnissen von Macse (12.000 bis 15.000 Euro pro Megawattstunde und Jahr) erzeugt ein 4-Stunden-System etwa 50.000 bis 60.000 pro Megawatt und Jahr an festen Einnahmen für 15 Jahre. Wenn man diese Ströme auf einfache Weise aktualisiert, liegt die maximal tragbare Investitionssumme, um das wirtschaftliche und finanzielle Gleichgewicht zu halten, in der Größenordnung von 60 bis 80 Euro pro installierter Kilowattstunde, unter Berücksichtigung der Betriebskosten und niedrigen Anschlusskosten“, sagte Felice Lucia von Jinko Power im Gespräch mit pv magazine Italien. Er fügte hinzu, dass die tatsächlichen Kosten in Europa heute noch zwischen 120 und 180 pro Kilowattstunde liegen.
Insgesamt 163 Gebote für 2182 Megawatt kombinierte Erneuerbaren-Anlagen mit oder ohne Speichern erhielt die Bundesnetzagentur. Die Zuschläge gingen ausschließlich an Photovoltaik-Speicher-Projekte zu Preisen zwischen 4,79 und 5,59 Cent pro Kilowattstunde.
Die Tarife liegen damit deutlich unter dem Reservepreis vom jährlich 37.000 Euro pro Megawattstunde. Die ausgeschriebenen Kapazitäten wurden komplett bezuschlagt
Auf dem Energy Transition Summit von Aurora Energy Research kommentierte Frank Wetzel, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, den Monitoringbericht zur Energiewende. Außer um Photovoltaik-Großanlagen und Batteriespeicher drehte sich die Diskussion auch um den geplanten Neubau von Gaskraftwerken. Dank Batteriespeicher reichen laut Aurora-Analysen 5 bis 10 Gigawatt neue Gaskraftwerke bis 2040 aus.
Die französische Regierung hat in ihrer jüngsten Ausschreibung insgesamt 165 Photovoltaik-Projekte zu einem Durchschnittspreis von 7,948 Cent pro Kilowattstunde bezuschlagt. Die Photovoltaik-Freiflächenanlagen müssen innerhalb von 30 Monaten in Betrieb genommen werden.
Mit neuen Ausschreibungskriterien will das Land in der EU hergestellte Module fördern. Dazu hat die Regierung nicht preisbezogene Kriterien für Ausschreibungen eingeführt und damit als eines der ersten EU-Länder die Vorgaben von NZIA umgesetzt.
Die Zuschlagswerte bewegten sich zwischen 4,00 und 6,26 Cent pro Kilowattstunde und lagen damit deutlich unter dem Höchstwert. Die Ausschreibungsrunde im Juli war allerdings weniger stark überzeichnet als noch im März. Gerade einmal 19 gültige Gebote erhielten am Ende keinen Zuschlag.
Die neuen Ausschreibungsbedingungen für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden oder als Überdachungen zwischen 100 und 500 Kilowatt hat die Regulierungsbehörde CRE nun online gestellt. Die Einreichung der Gebote für den ersten Zeitraum ist vom 22. September bis zum 2. Oktober 2025 vorgesehen. Das ausgeschriebene Volumen beläuft sich auf 192 Megawatt, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem bisherigen Ausbautempo in diesem Segment bedeutet.
Bis zum 17. Oktober läuft eine Investitionsausschreibung für den Bau und den Betrieb neuer Photovoltaik-Anlagen, wobei eine höhere Förderung für Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit Batteriespeichern vorgesehen ist. Bis zum 28. November läuft außerdem eine Ausschreibung, bei der 15-jährige Marktprämienverträge für produzierten und ins Netz eingespeisten Solarstrom angeboten werden.