Die italienischen Behörden haben drei Photovoltaik-Projekte in einer weiteren Ausschreibung für erneuerbare Energien bezuschlagt, deren Volumen nicht voll ausgeschöpft wurde. Das niedrigste Gebot bei der Ausschreibung lag bei 6,819 Cent pro Kilowattstunde für ein 10-Megawatt-Solarpark. Alle Gebote lagen leicht unter dem Höchstpreis von 7,00 Cent pro Kilowattstunde. Der größte Teil der zugewiesenen Kapazität ging an Windkraftanlagen.
Nach dem grünen Licht aus Brüssel konnte die Behörde nun die Ausschreibungsergebnisse für die erste Runde veröffentlichen. Sie erteilte Zuschläge für elf Gebote. Die Gesamtsumme für die Stilllegung der Kohlekraftwerke beziffert die Bundesnetzagentur mit rund 317 Millionen Euro.
Bis Mitte 2021 soll das Schweizer Umweltministerium nun ein „Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien“ dem Bundesrat vorlegen. Es soll den Ausbau der dezentralen Stromerzeugung voranbringen und gleichzeitig die Integration der Erneuerbaren in den Strommarkt fördern.
Im ersten Quartal soll das Photovoltaik-Kraftwerk dann komplett am Netz sein. Statkraft und Anumar schlossen dafür nun einen weiteren Stromabnahmevertrag für 40 Megawatt und einer Laufzeit von 10 Jahren. Für insgesamt 90 Megawatt gibt es damit einen PPA und für die restlichen 30 Megawatt sicherte sich Anumar Zuschläge in den Photovoltaik-Ausschreibungen.
Der Energieversorger will die Stromerzeugung alles ausgeförderten Kleinanlagen in einem Netzgebiet öffentlich ausschreiben, um so den besten Markterlös zu erzielen. Eine teure Leistungsmessung soll dabei nicht notwendig werden.
3,5 Tage gibt das Bundeswirtschaftsministerium den Verbänden Zeit, sich mit dem 164-seitigen Entwurf auseinanderzusetzen und Stellung zu beziehen. Dabei verweist es darauf, dass der Entwurf für das EEG 2021 regierungsintern noch nicht abgestimmt ist und „vertiefter Verhandlungsbedarf“ besteht.
Eingereicht wurden Gebote für insgesamt 779 Megawatt – bei einer ausgeschriebenen Menge von 192 Megawatt. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,18 Cent pro Kilowattstunde. In der Vorrunde waren es 5,27 Cent.
Bis zum Jahresende soll das Photovoltaik-Kraftwerk auf dem Gelände eines ehemaligen Kiestagebaus fertiggestellt sein. Es ist das größte Photovoltaik-Projekt mit einem Zuschlag aus einer Ausschreibung. Es wird nun im zweiten Anlauf realisiert.
Projektentwickler aus Deutschland und Frankreich sowie Investoren mit Zugang zu günstigen US-amerikanischen und britischen Finanzmitteln gehörten zu den Gewinnern einer 2-Gigawatt-Auktionsrunde, bei der das spanische Unternehmen Solarpack einen rekordtiefen Preis für indischen Solarstrom von 0,031 US-Dollar oder 0,0278 Euro pro Kilowattstunde erzielen konnte.
Für die ausgeschriebenen 96.358 Kilowatt Photovoltaik wurden Gebote mit einem Umfang von insgesamt 447.225 Kilowatt abgegeben. Bei der Windenergie konnte dagegen nur etwa die Hälfte der ausgeschriebenen Menge vergeben werden.