Die Analysten erwarten, dass sich der Photovoltaik-Zubau in Europa in den kommenden drei Jahren auf 20 Gigawatt verdoppeln wird. Für Deutschland erwarten sie bis 2024 eine Nachfrage von 31 Gigawatt und damit ein Gigawatt mehr als in Spanien in den kommenden fünf Jahren. Dabei werden immer mehr Projekte außerhalb staatlicher Solarförderung realisiert.
Nach 3 Millionen Euro im vergangenen Jahr und 4 Millionen Euro im Jahr 2017 hat die norditalienische Region beschlossen, weitere private und gewerbliche Photovoltaik-Speicherprojekte zu unterstützen.
Die Zuschläge werden für Eigenverbrauchsprojekte mit einer Leistung zwischen 100 Kilowatt und einem Megawatt vergeben. Die nächste Runde ist im September terminiert und umfasst ein Photovoltaik-Volumen von 25 Megawatt. Im April war die Ausschreibung wegen der niedrigen Zinsen und unverhältnismäßig hohen Vergütungen für den eingespeisten Überschussstrom ausgesetzt worden.
Der dänische Photovoltaik-Projektierer will die Module in zwei Großprojekten in der Heimat und Italien verbauen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 33,5 Millionen Euro.
Das 5,4-Milliarden-Euro-Programm soll den Markt für große Photovoltaik-Kraftwerke wiederbeleben. Gleichzeitig sieht das Gesetz Anreize für Dachanlagen vor. Ursprünglich war für Januar die ersten technologieoffenen Erneuerbare-Auktionen des Landes geplant. Doch es fehlte noch das grüne Licht aus Brüssel.
Der Leipziger Direktvermarkter will mit dem finanzstarken, strategischen Partner aus Frankreich vor allem sein internationales Geschäft ausbauen. Die Gründungsgesellschafter und Trailstone UK verkaufen alle seine Geschäftsanteile an die EDF Investmentgesellschaft.
Der Autobauer will im Laufe des Jahres ein Joint Venture mit dem schwedischen Battteriehersteller gründen. Frühestens ab 2020 wollen sie gemeinsam mit dem Aufbau einer 16 Gigawattstunden Batteriezellfertigung in Salzgitter beginnen – sofern die Rahmenbedingungen stimmen. Im August will Northvolt mit dem Bau seiner ersten Fabrik in Schweden starten.
Stromabnahmeverträge sind derzeit in aller Munde. In Deutschland könnten nach einer Studie von Aurora Energy Research 13 Prozent der gewerblichen Strombedarfs so gedeckt werden. Das Milliarden-Potenzial liegt hierzulande jedoch noch weitgehend brach.
Die Photovoltaik-Anlage entsteht auf dem Flughafen in Barth, wo das Münchner Unternehmen bereits mehrere Kraftwerke errichtet haben. Der Solarstrom soll an einen Industriepartner geliefert werden, allerdings sind die Verhandlungen über den Stromabnahmevertrag noch nicht abgeschlossen.
Mittelfristig soll das Unternehmen zu einem Top-5-Unternehmen für Photovoltaik- und Windkraftprojekte in Frankreich entwickelt werden. Die Transaktion ist nach den behördlichen Freigaben nun abgeschlossen.