Das niederländische Photovoltaik-Unternehmen bestätigte pv magazine, dass es in der vergangenen Woche ein entsprechendes Angebot an den Insolvenzverwalter geschickt hat. Prisma Systems wartet jedoch noch auf Rückmeldung. Der Insolvenzverwalter verhandelt derzeit mit einer anderen Investorengruppe, die kurzfristig bereit ist, die deutschen Produktionsstätten von Solarworld zu übernehmen.
Kawa hat für einen nicht-genannten Betrag das Photovoltaik-Unternehmen mit Sitz in Singapur an die Fonds veräußert. Die Entwicklung des Photovoltaik-Geschäfts in der Region soll nun vorangetrieben werden.
Die chinesischen Photovoltaik-Hersteller haben mehrfach gegen die Vereinbarung zu Mindestimportpreisen bei der Einfuhr ihrer Solarmodule in die EU verstoßen. Topray Solar und BLD Solar konnten die Vorwürfe im Zuge der Brüsseler Ermittlungen nicht entkräften.
Horst Piepenburg ist zum Insolvenzverwalter der verschiedenen Gesellschaften des Photovoltaik-Herstellers bestellt worden. Er verhandelt derzeit unter Hochdruck mit einer Investorengruppe bezüglich der Übernahme der Produktionsstandorte in Freiberg und Arnstadt sowie eines Teils der Mitarbeiter. Den Aktionären von Solarworld machte er wenig Hoffnung, dass sie mit Ausschüttungen rechnen könnten.
Die TU München und die Universität von Kalifornien zeigen in einem aktuellen Bericht, dass die langfristigen Ausgaben für Forschung und Entwicklung eine entscheidende Rolle beim Erreichen der Kostensenkungen bei Batteriespeichersystemen spielen. Sie haben dafür ein eigenes Lernkurvenmodell entwickelt.
Der deutsche Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern geht von mehr Umsatz und Gewinn für das laufende Jahr aus. Grund ist nach Angaben des SMA-Vorstands der hohe Auftragsbestand und die starke Nachfrage in allen Photovoltaik-Märkten.
Im ersten Halbjahr hat das chinesische Photovoltaik-Unternehmen einen beträchtlichen Verlust zu verzeichnen. Bereits zu Jahresbeginn veröffentlichte Shunfeng eine Börsennotiz, wonach auch 2016 ein Verlust von umgerechnet etwa 126 Millionen Euro angefallen sein soll.
Der taiwanesische Photovoltaik-Verband reichte eine Beschwerde im Namen der heimischen Zellhersteller ein, weil die von den Marktforschungsinstituten angegebenen Preise nicht den realen Verkaufspreisen entsprechen und sogar unter den wahren Produktionskosten liegen sollen. Den taiwanesischen Solarzellenherstellern würden dadurch Millionen Euro verloren gehen. Auch für die europäischen Produzenten könnte dies bald erhebliche Konsequenzen haben ergeben, wenn Brüssel seine Pläne wahrmacht.
Der Umsatz im zweiten Quartal war für den Münchner Konzern höher – allerdings in der Polysilizium-Sparte ging er zurück. Wacker Chemie hat allerdings Maßnahmen ergriffen, mit denen die sinkenden Preise kompensiert werden.
Das offizielle Zubauziel der Regierung in Peking liegt für das Ende des Jahrzehnts noch immer bei 105 Gigawatt. In der Realität werden 2020 in China wohl schon Photovoltaik-Anlagen mit etwa 200 Gigawatt installiert sein.