Das Volumen für Leistungselektronik nimmt entsprechend des Zubaus an Photovoltaik- und Windkraftanlagen rasant zu. Dadurch fallen die Preise von DC-DC-Stellern, sagt Rik De Doncker, Professor an der RWTH Aachen, auf der Tagung „Zukünftige Stromnetze“ in Berlin. Da Trafos umgekehrt teurer werden, rät er dazu, zunehmend DC-Technologie für Netze zu nutzen.
Erst kürzlich hat RWE den Kauf des Erneuerbaren-Geschäfts von Eon und Innogy in Brüssel angemeldet. Bis Mitte des Jahres hofft Eon, die Übernahme von Innogy vollziehen zu können.
Neue Photovoltaik-, Wind- und Biomassekraftwerke haben vor allem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich die Steinkohle aus dem Strommix verdrängt. Das zeigt eine Analyse des Jahres 2018 von Agora Energiewende und Sandbag.
Die französischen Wissenschaftler haben für die Entwicklung mit dem Schweizer Photovoltaik-Anlagenbauer Meyer Burger zusammengearbeitet. In der Massenfertigung haben ihre Zellen einen Wirkungsgrad von 23,9 Prozent erreicht. Das Forscherteam hat zudem die Heterojunction-Solarzellen mit anderen Technologien kombiniert und ein Modul mit 348 Watt Leistung hergestellt.
Bundesländer mit Kohleregionen sollen in den nächsten 20 Jahren für den Strukturwandel insgesamt 40 Milliarden Euro vom Bund bekommen, Betreiber von Kohlekraftwerken eine Entschädigung. Das empfiehlt die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“.
Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert einmal mehr von der Bundesregierung, den 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung aufzuheben. Mit installierten 46 Gigawatt ist Deutschland als ehemals größter Photovoltaik-Markt weltweit hinter China, den USA und Japan auf Platz vier abgerutscht.
Der französische Photovoltaik-Markt wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Davon will auch der chinesische Modulhersteller Trina Solar profitieren.
Vor gut einem Jahr hatte Baywa re einen Direktvermarkter für erneuerbare Energien übernommen. Das Geschäft ist seither stark ausgebaut worden und wird 2019 weiter wachsen.
Der deutsche Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern kämpfte im vergangenen Jahr mit erheblichen Schwierigkeiten, nachdem die Ankündigung aus China Ende Mai 2018 die Preise und Märkte weltweit ins Wanken brachte. Dies hat deutliche Spuren in den Geschäftszahlen hinterlassen. Sowohl das Geschäft mit gewerblichen Photovoltaik-Anlagen als auch das Speichergeschäft blieb wegen Lieferengpässen hinter den Erwartungen zurück.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie e. V (BDI) und andere starke Lobbyverbände betreiben Panikmache in Sachen Strompreiseffekt des geplanten Kohleausstiegs. In einem gemeinsamen Positionspapier vom 22.1. heißt es, ein politisch beschleunigter Rückgang der Kohleverstromung könne bis 2030 bis zu 54 Milliarden Euro an zusätzlichen Stromkosten verursachen, was die große Abhängigkeit von den weltweiten Energierohstoffpreisen zeige. […]