Insgesamt 163 Gebote für 2182 Megawatt kombinierte Erneuerbaren-Anlagen mit oder ohne Speichern erhielt die Bundesnetzagentur. Die Zuschläge gingen ausschließlich an Photovoltaik-Speicher-Projekte zu Preisen zwischen 4,79 und 5,59 Cent pro Kilowattstunde.
Das Photovoltaik-Kraftwerk soll eine Gesamtleistung von knapp 24 Megawatt haben. Unternehmen können sich bei LEW melden und einen PPA für den Solarstrom zum Festpreis abschließen.
Die Einbindung von Komponenten wie Photovoltaik-Anlage, Wärmepumpe, Speicher und Wallbox in Energiemanagementsysteme soll deutlich schneller und flexibler möglich sein. Geplant ist, dass Partner auch eigenständig neue Geräte in Betrieb nehmen können. Der Einsatz von KI könne zudem auch eine automatische Konfiguration ermöglichen.
Seit 2023 müssen bei Neubauten oder wesentlichen Dachumbauten Photovoltaik-Anlagen installiert werden. Die Zahl der installierten Anlagen hat sich seither mehr als verdreifacht. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, wenn die Hauptstadt bis 2035 einen Solarstromanteil von 25 Prozent erreichen will.
2026 soll diese Ausschreibungsform für die energieintensive Industrie weiterentwickelt werden. Im Vorverfahren soll nun die Industrie zu den vorgeschlagenen Förderregeln zu den Klimaschutzverträgen konsultiert werden.
Die geänderten Förderbedingungen für erneuerbare Energien in den USA könnten zu weiteren Abschreibungen führen, die sich negativ auf das Ergebnis der Konzerntochter Baywa re auswirken könnten. Seine Sanierung will der Münchner Konzern dennoch mithilfe entsprechender Gegenmaßnahmen bis Ende 2028 abschließen.
Der Bau der beiden Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 41 Megawatt sowie Batteriespeicher mit 29 Megawattstunden Gesamtkapazität soll in Kürze beginnen. Die Kreditfazilität ist speziell auf die Anforderungen von Grünstromspeichern in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen konzipiert.
Die aktuelle installierte Speicherkapazität muss damit in den kommenden fünf Jahren etwa vervierfacht werden. Empfehlungen, wie der Speicherausbau schneller und systemdienlich erfolgen kann, hat der Verband auch im Gepäck.
Mit dem Verkauf fließt ein „nennenswerter Betrag“ in die Insolvenzmasse von Meyer Burger. Der Insolvenzverwalter verhandelt aktuell weiter mit potenziellen Investoren, doch die Zeit wird knapp.
Das Photovoltaik-Unternehmen aus Niestetal will nach eigener Aussage seine Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen. Bis 2026 sollen 300 Stellen in Deutschland und 50 in anderen Ländern entfallen. Die Aktivitäten in Indien und die Produktion in Polen sollen ausgebaut werden.