Jahresrückblick: Wir schauen in unserem zweiten Teil auf die Höhepunkte der Monate April bis Juni zurück.
Jahresrückblick 1: Der deutsche und europäische Photovoltaik-Markt sind in diesem Jahr gewachsen. Klimaschutz, Dekarbonisierung und Nachhaltigkeit sind zu Themen geworden, die zahllose Debatten bestimmen. In vier Teilen blicken wir nochmal zurück auf die wichtigsten Ergebnisse der vergangenen zwölf Monate.
Das deutsche Photovoltaik-Unternehmen hatte den chinesischen Zeversolar-Geschäftsbetrieb an das dortige Management verkauft. Die deutsche Gesellschaft Zeversolar GmbH wird zum 18. Dezember 2019 seine Aktivitäten einstellen, doch SMA sagt Kunden die Übernahme vertraglicher Verpflichtungen zu.
Zum ersten Mal sollen die umweltfreundlichen Produkte in Photovoltaik-Anlagen von Bio Lite 2020 zum Einsatz kommen. Außerdem will OPES Solutions die Arbeitsbedingungen in seiner Fabrik in China weiter optimieren.
Der chinesische Solarindustrie-Verband hat bekannt gegeben, dass der weltweit größte Photovoltaik-Markt in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr als 30 Gigawatt neue Photovoltaik-Leistung installieren wird. Bis Ende Oktober lag der Zubau bei nur 17,5 Gigawatt.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller kündigte die Entwicklung der neuen Solarmodule mit monokristallinen Wafern der neuen M12-Serie auf einer Konferenz in Ningbo an. Die 50-Zellen-Modue sind größer als die 72-Zell-Module mit 156,75 Millimeter großen Standardwafern.
Der Münchner Konzern muss außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von rund 750 Millionen Euro auf den Bilanzwert seiner Produktionsanlagen vornehmen. Gründe sind Wacker Chemie zufolge die ausgebliebene Erholung des Photovoltaik-Marktes und die anhaltend niedrigen Polysilizium-Preise sowie bestehende Überkapazitäten bei der Herstellung, die vor allem auf Subventionen in China für die Unternehmen zurückzuführen sind.
Interview: Noch besteht eine gewisse Unsicherheit, denn sollte der 52 Gigawatt-Deckel bestehen bleiben, dann würde sich das massiv auf die Neuinstallationen in Deutschland im nächsten Jahr auswirken. Bei den Modulpreisen rechnet EuPD Research für das erste Halbjahr 2020 mit weiteren Reduktionen und im zweiten Halbjahr dann mit einer Stabilisierung, obwohl dies auch maßgeblich von der Entwicklung des chinesischen Photovoltaik-Marktes abhängig sein wird, wie Geschäftsführer Martin Ammon im Interview mit pv magazine erklärt.
Auch der Auftragseingang legte zu Beginn des zweiten Halbjahres wieder zu, wie der VDMA berichtet. Allerdings ist die Erwartungshaltung für die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal bei den Photovoltaik-Maschinen- und Anlagenbauern eher verhalten.
Zudem hat der chinesische Hersteller seine Produktionskapazitäten verzehnfacht. Mit zwei Modellen seiner Hochvolt-Speicher will BYD sämtliche Systemgrößen abdecken.