Beim 27. PV-Symposium in Bad Staffelstein kritisierten die Teilnehmer die neue EEG-Novellierung heftig und stellten der anwesenden Politikerin aus dem Umweltministerium unbequeme Fragen.
Der Ölkonzern will seine Aktivitäten im Photovoltaik-Bereich zerschlagen. Grund sind die zahlreichen Veränderungen bei der Solarförderung auf wichtigen Photovoltaik-Märkten, die Projekte kaum noch rentabel machen.
Die Photovoltaik-Branche ist nach den Vorschlägen aus Umwelt- und Wirtschaftsministerium in Aufruhr. Viele Unternehmen mussten unmittelbar mit Stornierungen zurechtkommen. Viele Firmen blicken mit Sorge auf den 9. März – für dieses Datum ist die nächste Kürzungsrunde der Photovoltaik-Einspeisetarife angekündigt. Einige Punkte sind dabei besonders strittig.
Die Solarbranche ist über die radikalen Kürzungspläne der Einspeisetarife durch die Regierung entsetzt. Aus allen Teilen Deutschlands melden sich Unternehmen, die vor den existenzbedrohenden Auswirkungen für die Photovolaikbranche warnen.
Der Bonner Photovoltaik-Konzern hat zwar erneut die Umsatzmilliarde erreicht, doch das operative Ergebnis rutschte ins Minus. Der EBIT-Verlust belief sich auf 233 Millionen Euro.
Die Berichte im Vorfeld haben sich bestätigt. Es stehen schnelle Einschnitte bei der Photovoltaik an.
Nach Informationen der FAZ soll bereits zum März eine Einmalkürzung der Einspeisevergütung erfolgen und der Eigenverbrauchbonus für Photovoltaik-Anlagen gestrichen werden. Solarworld-Chef Frank Asbeck bezeichnete die Pläne der Regierung als verantwortungslos.
Nach ersten Medienberichten muss sich die Solarbranche auf harte und vorgezogene Einschnitte bei der Solarförderung einstellen. Außerdem soll die garantierte Vergütung auf 90 Prozent begrenzt werden. Am Donnerstag werden die Minister ihre Pläne offiziell vorstellen.
Nun ist es offiziell! Doch auf welches Modell zur Solarförderung sich die Minister geeinigt haben, ist noch nicht bekannt.
Die Pläne der Bundesregierung, die Photovoltaik stark zu beschneiden, stoßen auf starke Proteste innerhalb der Solarbranche. Am Donnerstag wollen bundesweit tausende Beschäftigte von Photovoltaik-Unternehmen ein Zeichen setzen.