Am 1. März ist in Deutschland das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen – abgekürzt ESUG – in Kraft getreten. Unternehmen haben damit mehr Möglichkeiten, ihr Insolvenzverfahren selbst zu steuern. Solarwatt und Centrotherm sind die jüngsten Beispiele aus der Solarbranche, die das neue Schutzschirmverfahren wahrnehmen.
Bei dem Photovoltaik-Hersteller steht es laut Insolvenzverwalter „Spitz auf Knopf“. Nun kritisierte der Betriebsrat von Sovello, dass kein Geld für eine Transfergesellschaft zur Verfügung stehen wird.
Eine Investorengruppe aus Südamerika wird den Betrieb von Inventux übernehmen. Mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in Berlin sollen erhalten bleiben.
Allein im Juni sind nach neuesten Zahlen der Bundesnetzagentur in Deutschland Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 1,8 Gigawatt ans Netz gegangen. Gründe dafür dürften die Diskussionen um das EEG und das Auslaufen von Übergangsfristen für größere Anlagen gewesen sein.
Nach Aussage des Insolvenzverwalters ist die finanzielle Lage des Photovoltaik-Herstellers weit schlimmer als befürchtet. Der Geschäftsbetrieb bei Sovello soll aber vorerst weitergehen. Der bisherige Geschäftsführer Reiner Beutel hat sein Amt aufgegeben.
Der Leipziger Photovoltaik-Hersteller Solarion hat mit der Produktion seiner Dünnschichtmodule begonnen. Damit sind in Zwenkau rund 100 neue Arbeitsplätze am Standort entstanden.
Trotz einer steigenden Nachfrage im ersten Halbjahr muss die Bosch-Tochter einen Verlust verkraften. Auch die Aussichten für das Gesamtjahr scheinen eher trübe.
Die Sanierung des Photovoltaik-Unternehmens in Eigenregie ist gescheitert. Das Amtsgericht eröffnete ein reguläres Insolvenzverfahren.
Der insolvente Photovoltaik-Hersteller sucht derzeit nach Finanzierungslösungen. Nun gaben die Vertreter der Anleihegläubiger bekannt, dass sie ihre Ämter mit sofortiger Wirkung niederlegen.
Das Amtsgericht Dresden hat das Schutzschirmverfahren für den angeschlagenen Photovoltaik-Hersteller eröffnet. Solarwatt veröffentlichte nun erste Einzelheiten zur geplanten Restrukturierung. Nicht alle Arbeitsplätze können erhalten werden.