Während Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Photovoltaik-Vergütung ab 1. April kappen will, führt Großbritannien zu diesem Termin einen Einspeisetarif nach deutschem Vorbild ein. Die Anlagenbetreiber werden sogar mehr Geld bekommen, als zunächst von der Regierung angekündigt.
Die zusätzlichen Photovoltaik-Förderkürzungen könnten die Unternehmen der Solarindustrie in erhebliche Schwierigkeiten bringen. Dies geht aus einer aktuellen Branchenstudie von Goldman Sachs hervor.
Die FDP will die Pläne von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für den Umbau der Solarförderung nicht mittragen. Die Liberalen fordern eine geringere Kürzung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und einen späteren Stichtag.
Rheinland-Pfalz macht sich im Bundesrat für eine Änderung der Gewerbesteuerregelung für Photovoltaik-Parks stark. Das Thema ist bereits auf verschiedenen Ebenen diskutiert worden. Eine gerechtere Verteilung der Einnahmen zwischen Standort- und Betreibergemeinden.
Die deutsche Solarbranche will Flagge zeigen. Für Donnerstag sind bundesweit Protestaktionen geplant, um die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vorgeschlagenen Kürzungen der Photovoltaik-Förderung noch zu verhindern.
Der Bundesumweltminister hat auf dem BEE-Neujahrsempfang seine geplante zusätzliche Senkung der Photovoltaik-Förderung rechtfertigt. Zugleich sprach er davon, dass eine „Revolution“ im Energiesektor notwendig sei.
In der CDU wollen einige Gegner der momentanen Photovoltaik-Förderung die Gunst der Stunde nutzen und die Einspeisetarife noch stärker senken, wie aus gut informierten Kreisen verlautet.
An der Spitze des Berliner Photovoltaik-Unternehmens gab es überraschend einen Führungswechsel. Der Aufsichtsrat bestellte Stefan Säuberlich zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Er soll die Restrukturierung von Solon vorantreiben.
Auf einem „Solargipfel“ in Berlin haben Vertreter der ostdeutschen Photovoltaik-Unternehmen und Landesregierungen einen Alternativvorschlag des Bundesumweltministeriums gefordert. Die derzeitigen Kürzungspläne gefährdeten den Produktionsstandort Deutschland.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Photovoltaik-Vergütung für Dach- und Freiflächen-Anlagen um mindestens 15 Prozent zurückfahren. Die Regelung des Direktverbrauchs für Solarstrom soll hingegen unangetastet bleiben und damit zukünftig noch attraktiver werden.