Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berechnen in einem Kapazitätsausbaumodell für das deutsche Energiesystem einen Bedarf von rund 53 Gigawatt wasserstofffähiger Gaskraftwerke bis 2045. Damit liegt die modellierte Größenordnung über den aktuell geplanten Neubauzielen der Kraftwerksstrategie.
Der Hersteller Marstek hat einen Steckerspeicher mit zwei Kilowattstunden Kapazität vorgestellt. Das Gerät wird über eine Schuko-Steckdose angeschlossen und soll Solarstrom aus Balkonanlagen speichern oder günstigen Strom aus dynamischen Tarifen aufnehmen.
Deutschlands Energiewende droht ausgerechnet an ihrem erfolgreichsten Baustein zu stolpern: den Batteriespeichern. Denn der regulatorische Rahmen für Netzanschluss und Netzentgelte wird derzeit an mehreren Stellen parallel weiterentwickelt. Ein Referentenentwurf zum sogenannten „Netzpaket“, der zuletzt öffentlich geworden ist, adressiert unter anderem Anpassungen im Einspeise- und Anschlussvorrang (zum Beispiel FCA-Zwang, Baukostenzuschuss, Reservierung und Freigabe von Anschlusskapazitäten). Parallel […]
Der Bundesverband Energiespeicher Systeme warnt vor wachsender Unsicherheit für Investitionen in Stromspeicher. Hintergrund sind Äußerungen der Bundesnetzagentur zur Netzentgeltbefreiung, die aus Sicht der Branche den Vertrauensschutz für bestehende Projekte infrage stellen könnten.
Der chinesische Hersteller Sigenergy hat in Nantong ein neues Produktions- und Entwicklungszentrum eröffnet. Bei der Veranstaltung stellte das Unternehmen außerdem seine „AI in All“-Strategie sowie drei neue Produkte für den Heim-, Gewerbe- und Freiflächen-Markt vor.
Der Energiemanager Heartbeat von 1Komma5° soll Privathaushalten Zugang zu vielfältigen Geschäftsmodellen im Strommarkt eröffnen, auch dann, wenn ihre Photovoltaik-Anlagen schon älter sind. Im Podcast erklärt CPO Jannik Schall, welche Chancen sich für Betreiber und Installateure ergeben und wo regulatorische Hürden noch bremsen. Ein Gespräch über Optimierung, Flexibilität und den Umbau des Energiesystems.
Der Konzern ist sehr zufrieden mit seinem Jahresabschluss und kündigt für die kommenden Jahre noch bessere Zahlen an. Bis 2031 will RWE netto 35 Milliarden Euro investieren: vor allem in Windkraft, Photovoltaik, Batteriespeicher – und Gaskraftwerke.
Sinkende Terminmarktpreise haben im Februar auch die erwarteten Erlöse aus Photovoltaik-PPAs reduziert. Trotz zuletzt steigender Energiepreise könnten langfristige PPA-Preise davon nur begrenzt betroffen sein, schreibt Christian Schock von der Unternehmensberatung Enervis.
Forscher des deutschen Fraunhofer-Instituts FKIE haben PowerRange entwickelt, eine virtuelle Simulationsplattform, mit deren Hilfe Betreiber von Stromnetzen Cybersicherheitsmaßnahmen sicher testen und auf realistische Cyberangriffe reagieren können. Die Plattform unterstützt sowohl konventionelle als auch erneuerbare Energienetze und bietet immersive Schulungen für IT-, OT- und Steuerungssysteme, wobei die Bedeutung von Koordination, Kommunikation und praktischen Verteidigungsstrategien hervorgehoben wird.
Die neue Modulgeneration von Jinko Solar, das Tiger Neo 3.0, ist ein N-Typ-Topcon-Modul mit geviertelten Solarzellen. Das neue Design verspricht verschiedene Vorteile, wie eine verbesserte Leistung, höhere Verschattungstoleranz und gutes Schwachlichtverhalten. In der Triple-Advantage-Variante bietet das Modul die Feuerwiderstandsklasse A, eine höhere Hagelbeständigkeit und hohe Belastbarkeit.