Der überraschende Rückzug von Geldgebern hat für einen Liquiditätsengpass bei dem oberbayerischen Photovoltaik-Reinigungsunternehmen gesorgt. Der vorläufige Insolvenzverwalter prüft nun die Fortführungsperspektive und will einen strukturierten Investorenprozess aufsetzen.
Die Silberpreise erreichten am Morgen 95 US-Dollar pro Unze. Der Silberanalyst Philip Newman erklärte pv magazine, dass die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten voraussichtlich die Investitionsnachfrage nach sicheren Anlagen wie Gold und Silber weiterhin ankurbeln werden.
Das aktuelle Branchenbarometer von PV Austria zeigt ein hohes Maß an Unzufriedenheit mit der Bundesregierung. Neben mehr Planbarkeit und Verbindlichkeit wird auch Klarheit über die Ausrichtung der Förderung sowie eine „Speicheroffensive“ gefordert.
Der Januar zeigte sich im deutschen Strommarkt weitgehend ausgeglichen: die Nachfrage war stabil, kaum negative Preise und Volatilität begrenzt. Doch hinter dieser scheinbaren Ruhe verschob sich die Struktur der Erlöspotenziale. Lennard Wilkening, CEO und Mitgründer von Suena Energy, ordnet ein, wie sich Batteriespeicher in diesem kompakten, aber weiterhin handelbaren Marktumfeld behaupteten.
Das US-Technologieunternehmen Lyten rechnet für die zweite Hälfte dieses Jahres mit kommerziellen Batteriezellverkäufen aus seinem Standort in Schweden, mit denen es wiederum seine Batterieproduktion in Polen beliefern will. Die deutschen Vermögenswerte von Northvolt behält Lyten weiterhin im Blick.
Der Referentenentwurf zur EEG-Novelle 2027 ergänzt die geförderte Direktvermarktung um einen produktionsabhängigen CfD-Mechanismus: In Jahren mit hohem Jahresmarktwert müssen Betreiber ab 100 Kilowatt einen Refinanzierungsbeitrag über die Netzbetreiber an das EEG-Konto zahlen, in Niedrigpreisjahren fließt weiter die Marktprämie. Eine dynamische, viertelstundengenaue Anpassung soll Abschaltanreize bei niedrigen Spotpreisen verhindern.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) schrieb am Donnerstagnachmittag bereits kurz nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs für die EEG-Novelle 2027 aus dem CDU-geführten Bundeswirtschaftsministerium von einem „Frontalangriff auf die Energiewende“. Seinem Statement folgten viele weitere aus der Politik, von Verbänden und natürlich auch Photovoltaik-Unternehmen. Wir haben sie zusammengetragen, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.
Bei privaten Dachanlagen will das Bundeswirtschaftsministerium den Fokus auf Eigenverbrauch ausrichten und die Einspeisevergütung komplett streichen. Für Photovoltaik-Anlagen ab 25 Kilowatt soll die Direktvermarktung verpflichtend werden, wie aus dem Referentenentwurf des Ministeriums hervorgeht. Er enthält auch neue Elemente wie die förderfreie Veräußerungsform der Netzbetreiberabnahme. Zudem ist eine dauerhafte Kappung der Einspeiseleistung auf 50 Prozent für kleinere Anlagen vorgesehen, wobei noch nicht entschieden ist, ob sie bis 25 oder 100 Kilowatt gelten wird.
Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft werden ausgebremst, so die Kritik der Verbände. Kein Bundesland habe die laut EU-Richtlinie geforderte Frist zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für den Erneuerbaren-Ausbau eingehalten, und auch der Bund komme seiner Verantwortung nicht nach.
Batteriespeicher im Gewerbe entwickeln sich rasant weiter und eröffnen neue Einnahmemöglichkeiten durch Energiehandel. Im aktuellen pv magazine Podcast sprechen Cornelia Lichner und Marian Willuhn darüber, warum der Arbitragehandel nicht mehr nur den Großspeichern vorbehalten ist und welche Modelle hinter dem Zähler funktionieren. Pilotprojekte zeigen, dass sich Speicher teils schon nach wenigen Jahren amortisieren. Außerdem geht es um atypische Netznutzung, virtuelle Kraftwerke und die Frage, welche regulatorischen Entwicklungen 2026 besonders wichtig werden.