Verunsichert: Stimmung und Erwartungen in der Solarbranche sind in diesem Monat sehr uneinheitlich. Aber im Osten ist sowohl bei den Elektrikern als auch bei ihren SHK-Kollegen die Laune besonders schlecht.
Modulmarkt: Die Preise haben noch mal nachgegeben. Trotzdem behindern noch Finanzierungsengpässe die Realisierung einiger großer Projekte.
EU-Direktive: Die neue Richtlinie zum Ausbau erneuerbarer Energien ist in Kraft getreten. Sie soll in den EU-Staaten auch den Ausbau der Photovoltaik beflügeln. Es ist allerdings fraglich, ob alle Mitgliedstaaten die Vorgaben erreichen können.
World Energy Dialogue: Während andere Industriezweige die Politik täglich um Unterstützung bitten, fordert die Branche der Erneuerbaren lediglich: „Lasst alles, wie es ist.“ Neue Herausforderungen könne die Branche allein schultern – zumindest in Deutschland. Für andere Länder sehen die Teilnehmer des „World Energy Dialogue“ aber massiven Handlungsbedarf, vor allem für den afrikanischen Kontinent.
Ausgestellt: Auf der Dachterrasse des Kölner Museums Ludwig spielt eine PV-Anlage gerade eine ungewohnte Rolle: als kubische Form vor gotischer Kulisse.
Liebe Leserin, lieber Leser! Seit Mai ist sie nun in Kraft, die EU-Direktive zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Richtlinie legt für jeden Mitgliedsstaat den Anteil an erneuerbaren Energien fest, der im Jahr 2020 zu erreichen ist. Insgesamt sollen die Länder der Europäischen Union so auf 20 Prozent kommen. Für Deutschland hat die EU-Kommission einen […]
Erstmals können in Mitteldeutschland Photovoltaik-Module auf Herz und Nieren getestet werden. Am Mittwoch wurde in Thüringen ein Prüflabor in Betrieb genommen.
Die Centrosolar-Tochtergesellschaft Ubbing Solar Modules wird künftig in den Niederlanden keine Photovoltaik-Module mehr produzieren. Wegen der Zahlungsunfähigkeit des Econcerns ist der Hauptabnehmer der Photovoltaik-Module weggebrochen.
Der Photovoltaik-Konzern plant im Falle von Großaufträgen in Nordamerika und Europa seine Produktionskapazitäten massiv auszubauen. Derzeit würden bezüglich des Werks in Frankfurt/Oder verschiedene Optionen geprüft.
Die Münchener Rück bietet eine Versicherung an, die vor einer Leistungsverschlechterung der Dünnschichtmodule von Signet Solar schützen soll. Die Laufzeit beträgt 25 Jahre und soll die Finanzierung von Photovoltaik-Projekten zusätzlich absichern.