Der Photovoltaik-Hersteller von CdTe-Dünnschichtmodulen zeigt sich wenig erfreut, über den neuerlichen Versuch, in der RoHS-Novelle der EU das Cadmium-Verbot auf die Solarbranche auszuweiten. Die Aussagen der Wissenschaftler sind First Solar zufolge nicht durch die Studie begründet, auf die sie sich stützen.
Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nach einem Medienbereicht ab 2011 keine Einspeisevergütung mehr erhalten. Die Regierung will mit der Neuregelung der Solarförderung, den Anstieg der Strompreise für die Verbraucher begrenzen.
Vor einigen Wochen kündigte EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) eine Harmonisierung der Förderung erneuerbarer Energien an. Nun haben die Berater von McKinsey in einer Studie Milliarden-Zusatzkosten errechnet, die sich aus der unterschiedlichen Förderung von Photovoltaik, Wind und Biomasse in den europäischen Ländern ergeben.
Die beiden Photovoltaik-Konzerne schlossen 2005 einen Liefervertrag für Solarzellen. Suntech soll die Vereinbarung im Jahr 2008 gebrochen haben. Q-Cells reichte nun Klage in Berlin ein.
Die vier solarthermischen Kraftwerke im kalifonischen Blythe werden eine Gesamtleistung von 1000 Megawatt haben. Die Investitionen belaufen sich auf mehr als eine Milliarde Euro.
Der Wechselrichter-Hersteller geht davon aus, dass in diesem Jahr weltweit rund 17 Gigawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert werden. Der Ausblick für das kommende Jahr ist hingegen noch unsicher.
Bei einer neu installierten Photovoltaik-Leistung von sechs Gigawatt würde die Degression zum Jahreswechsel um zusätzlich drei Prozent erhöht. In der Solarbranche wird zudem über die Deckelung des Photovoltaik-Zubaus spekuliert. Solche Pläne will die Regierung nicht bestätigen.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat einen harten Sparkurs im vergangenen Jahr verfolgt. Nun will Q-Cells-Chef Nedim Cen eine neue Richtung einschlagen und künftig Photovoltaik-Systemlösungen anbieten.
Die Europäische Union wird in Kürze über die Neugestaltung der RoHS-Richtlinie entscheiden. 13 Wissenschaftler haben sich in einem Aufruf nun für ein Verbot von Blei und Cadmium in Solarmodulen ausgesprochen. Die EU will die Ausnahmeregelung für die Photovoltaik-Branche allerdings aufrechterhalten.
In Dresden hat das sächsische Photovoltaik-Unternehmen seine neue Fertigungslinie für Solarmodule eingeweiht. Solarwatt verdoppelt damit seine Kapazitäten auf bis zu 400 Megawatt. 140 neue Arbeitsplätze entstehen am Standort Dresden.