Der US-Dünnschichthersteller erweitert massiv seine Kapazitäten. Nach der Ankündigung einer neuen Fabrik in den USA wird First Solar nun auch in Vietnam aktiv.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer aus Baden-Württemberg hat Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Centrotherm macht seinen Umsatz und Gewinn dabei vorwiegend im Ausland.
Mit einem Appell für eine verstärkte Zusammenarbeit der europäischen Photovoltaik-Industrie entlang der Wertschöpfungskette endete das 5th Photovoltaic Fab Managers in Berlin. Der Übermacht der asiatischen Zell- und Modulhersteller soll auf diese Weise Paroli geboten werden.
Politiker und Verbände haben bei einem Treffen einen Vorschlag für die künftige Förderung von Photovoltaik-Anlagen diskutiert. Die Einspeisetarife könnten demnach zwischen Juni und Dezember monatlich abgesenkt und der Zubau auf zwei Gigawatt begrenzt werden.
Chinas Modulhersteller Suntech will in Tibet auf etwa 4000 Meter eine Photovoltaik-Anlage installieren. Sie soll eine Gesamtkapazität von zehn Megawatt haben.
Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 50 Kilowatt werden künftig nur noch wenig attraktiv in Großbritannien sein. Die Regierung in London hat Ende vergangener Woche ihre neuen Tarife für die Solarförderung vorgelegt.
Die Photovoltaik-Einspeisevergütung wird je nach Zubau in den kommenden Wochen zur Jahresmitte um bis zu 15 Prozent sinken. Die Länderkammer stimmte dem Gesetz zu und verabschiedete zugleich eine Entschließung zur EEG-Novelle 2012.
Im vergangenen Jahr erreichte Solarbuzz zufolge die neu installierte Leistung von Photovoltaik-Anlagen weltweit einen Rekordwert von 18,2 Gigawatt. Die führenden Märkte waren Deutschland, Italien und Tschechien.
Der Photovoltaik-Anlagenbauer will künftig am Standort Deutschland mehr produzieren. Dafür investiert Centrotherm mehrere Millionen Euro.
Nach neusten Berechungen des Umweltbundesamtes könnten in Deutschland bis 2017 alle AKW vom Netz genommen werden. Die SPD fordert ein „Sofortprogramm für eine Energiewende“.