Mit der geplanten Änderung der EEG-Novelle werden aus Sicht der Wissenschaftler die falschen Weichen gestellt. Das Gesamtpaket droht die Entwicklung der Photovoltaik komplett auszubremsen.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat seinen Geschäftsbericht veröffentlicht. Solarworld musste demnach massive Einbußen im abgelaufenen Geschäftsjahr hinnehmen.
Die Photovoltaik-Novelle ist nach einhelliger Meinung von Experten und Oppositionspolitikern schlecht gemacht. Letztere fühlen sich nach der heutigen Anhörung im Umweltausschuss bestätigt und fordern gravierende Nachbesserungen bei der Solarförderung.
Nach der Insolvenz von Solarhybrid ist wieder offenen, wer die Photovoltaik-Projektpipeline von Solar Millennium übernehmen wird. Der Insolvenzverwalter verhandelt wieder mit potenziellen Investoren. Außerdem prüft die Bafin die Transaktionen des Vorstands von Solarhybrid.
Die Politik muss die Rahmenbedingungen für die Solarbranche stabil halten und Investitionssicherheit gewährleisten. Mit dieser Forderung wandten sich Vertreter von Photovoltaik-Unternehmen an die Politiker im Umweltausschusses des Bundestag. In der Kritik stehen vor allem die kurzen Übergangsfristen und das unausgereifte Marktintegrationsmodell.
CDU, CSU und FDP wollen nun bei der Photovoltaik doch wieder auf einen „atmenden Deckel“ setzen. Außerdem soll die Verordnungsermächtigung beim Marktintegrationsmodell gestrichen werden.
Solarhybrid beantragt heute die Insolvenz. Überraschend kommt die Pleite nicht. Der Projektierer hatte bereits Anfang März gewarnt, durch die Streichung der Einspeisetarife für größerer Solarparks sei das Geschäftsmodell in Deutschland gefährdet.
Die US-Regierung ist zu dem Schluss gekommen sein, dass die chinesischen Photovoltaik-Unternehmen übermäßige staatliche Förderung erhalten. Die Antisubventionszölle für Suntech, Trina und Co. sollen aber gering ausfallen. Die endgültige Entscheidung wird dann Mitte Mai fallen.
Das so genannte Marktintegrationsmodell ist nach Meinung des Bundesverbands Erneuerbare Energien in der Praxis gar nicht umsetzbar. Somit drohe das Modell zu einer versteckten Vergütungsabsenkung zu werden.
Frank Asbeck warnt vor zu harten Einschnitten bei der Photovoltaik. Aus seiner Sicht sind besonders Photovoltaik-Dachanlagen mit Segment von zehn bis 100 Kilowatt von den Kürzungen bei der Solarförderung betroffen.