Solarworld will in die Gewinnzone zurück

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Die Solarworld AG hat zwar auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Umsatzmilliarde knacken können, doch kämpft das Photovoltaik-Unternehmen mit massiven Verlusten. Aus dem nun veröffentlichten Geschäftsbericht geht hervor, dass der Umsatz um etwa 20 Prozent auf 1,047 Milliarden Euro gefallen ist. Der Verlust des Photovoltaik-Unternehmens hat sich dabei auf rund 300 Millionen Euro belaufen. Dabei haben vor allem Material- und Personalaufwände sowie Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen zu Buche geschlagen. Bereits bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen hatte das Photovoltaik-Unternehmen auf den zu erwartenden Verlust hingewiesen und ihn unter anderem mit Auflösungen von Waferverträgen und Wertberichtigungen auf Umlaufvermögen begründet.

Im laufenden Jahr wolle Solarworld nun aber operativ in die Gewinnzone zurückkehren, kündigte Frank Asbeck an. Allerdings sei mit weiter sinkenden Preisen auf den Photovoltaik-Märkten zu rechnen. Daher werde Solarworld wahrscheinlich nicht das Umsatzniveau von 2011 erreichen, so Asbeck weiter. Der Ausblick für 2012 sei allerdings angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen auf den Photovoltaik-Märkten schwierig. Die Risikolage für Solarworld sei aus Sicht des Vorstands beherrschbar aber hoch, hieß es weiter. Dennoch werde die weitere Internationalisierung des Geschäfts angestrebt. Im kommenden Jahr wolle das Photovoltaik-Unternehmen Umsatz und Ergebnis dann wieder steigern. (Sandra Enkhardt)

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