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Nachrichten

Längere Fristen für Einspeisemanagement

In der geplanten EEG-Novelle werden nach Informationen des Bundesverbands Solarwirtschaft verlängerte Übergangsfristen für die Umsetzung des Einspeisemanagements festgeschrieben. Dies gilt allerdings nur für Anlagen mit weniger als 100 Kilowatt Nennleistung. Für diese verlängert sich die Übergangsfrist bis Ende 2012.

Chancen für Vermittlungsausschuss zur Solarförderung steigen

Der Umweltausschuss des Bundesrats hat in seiner heutigen Sitzung für die Anrufung eines Vermittlungsausschusses zur EEG-Novelle zur Photovoltaik votiert. Am 11. Mai wird die Länderkammer abschließend darüber entscheiden.

Colexon mit Umsatzeinbruch

Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen leidet unter den erschwerten Marktbedingungen. Im Geschäftsjahr 2011 gab es einen deutlichen Verlust.

Phono Solar schließt Liefervertrag mit Sybac Solar ab

Der chinesische Photovoltaik-Hersteller will Module mit 500 Megawatt Leistung an den deutschen Projektierer Sybac Solar liefern. Ein entsprechenden Vertrag schlossen beide Unternehmen auf der Hannover Messe.

LDK Solar hält 70 Prozent an Sunways

Der Einstieg des chinesischen Photovoltaik-Herstellers bei dem deutschen Konkurrenten ist abgeschlossen. Über das freiwillige Übernahmeangebot hält LDK Solar nun 70,88 Prozent des Grundkapitals an Sunways.

Teurer Netzanschluss

Knapp 1.700 Euro verlangt beispielsweise Vattenfall in Berlin für den Einbau einer sogenannten Prozesserfassungseinheit. Diese sei nötig, um das Einspeisemanagement für Photovoltaik-Anlagen, wie es im EEG 2012 vorgeschrieben ist, normkonform umzusetzen. Andere Netzbetreiber lösen das Problem für wesentlich weniger Geld.

Röttgen gründet Plattform Erneuerbare Energien

Bundesumweltminister Röttgen hat eine Plattform Erneuerbare Energien gegründet, um alle relevanten Akteure der Energiewende an einem Tisch zu bekommen. Die Plattform kann aber nur empfehlen.

REC stellt Waferproduktion in Norwegen ein

Auch die letzte verbliebende Produktionslinie für Wafer will der norwegische Photovoltaik-Hersteller nun in seinem Heimatland schließen.

Brandenburg will alle Fördergelder von First Solar zurück

Die Landesregierung lässt derzeit einem Medienbericht zufolge alle Verträge mit dem Photovoltaik-Unternehmen prüfen. Es geht um die Rückzahlung von Fördermitteln in Höhe von knapp 27 Millionen Euro.

Solarförderung – auf Kosten der Geringverdiener?

Die Initiative Soziale Marktwirtschaft hat eine Studie vorgelegt, nach der einkommensschwache Haushalte durch die EEG-Umlage überproportional belastet werden. Tendenziell besser gestellten Hauseigentümer würden demnach ohnehin mehr von der Photovoltaik-Förderung profitieren. Eine Kritik, die nicht neu ist.