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Nachrichten

Geleakter EEG-Entwurf: Produktionsabhängige Abschöpfung kommt ab 100 Kilowatt Leistung

Der Referentenentwurf zur EEG-Novelle 2027 ergänzt die geförderte Direktvermarktung um einen produktionsabhängigen CfD-Mechanismus: In Jahren mit hohem Jahresmarktwert müssen Betreiber ab 100 Kilowatt einen Refinanzierungsbeitrag über die Netzbetreiber an das EEG-Konto zahlen, in Niedrigpreisjahren fließt weiter die Marktprämie. Eine dynamische, viertelstundengenaue Anpassung soll Abschaltanreize bei niedrigen Spotpreisen verhindern.

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Reaktionen auf den geleakten EEG-Referentenentwurf

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) schrieb am Donnerstagnachmittag bereits kurz nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs für die EEG-Novelle 2027 aus dem CDU-geführten Bundeswirtschaftsministerium von einem „Frontalangriff auf die Energiewende“. Seinem Statement folgten viele weitere aus der Politik, von Verbänden und natürlich auch Photovoltaik-Unternehmen. Wir haben sie zusammengetragen, ohne Gewähr auf Vollständigkeit.

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Geleakter EEG-Entwurf: Abschaffung der Solarförderung für Photovoltaik-Anlagen bis 25 Kilowatt

Bei privaten Dachanlagen will das Bundeswirtschaftsministerium den Fokus auf Eigenverbrauch ausrichten und die Einspeisevergütung komplett streichen. Für Photovoltaik-Anlagen ab 25 Kilowatt soll die Direktvermarktung verpflichtend werden, wie aus dem Referentenentwurf des Ministeriums hervorgeht. Er enthält auch neue Elemente wie die förderfreie Veräußerungsform der Netzbetreiberabnahme. Zudem ist eine dauerhafte Kappung der Einspeiseleistung auf 50 Prozent für kleinere Anlagen vorgesehen, wobei noch nicht entschieden ist, ob sie bis 25 oder 100 Kilowatt gelten wird.

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Österreichs Erneuerbare-Energien-Verbände fordern Einhaltung der EU-Verpflichtungen

Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft werden ausgebremst, so die Kritik der Verbände. Kein Bundesland habe die laut EU-Richtlinie geforderte Frist zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für den Erneuerbaren-Ausbau eingehalten, und auch der Bund komme seiner Verantwortung nicht nach.

pv magazine Podcast: Wie können Gewerbespeicher an der Strombörse handeln?

Batteriespeicher im Gewerbe entwickeln sich rasant weiter und eröffnen neue Einnahmemöglichkeiten durch Energiehandel. Im aktuellen pv magazine Podcast sprechen Cornelia Lichner und Marian Willuhn darüber, warum der Arbitragehandel nicht mehr nur den Großspeichern vorbehalten ist und welche Modelle hinter dem Zähler funktionieren. Pilotprojekte zeigen, dass sich Speicher teils schon nach wenigen Jahren amortisieren. Außerdem geht es um atypische Netznutzung, virtuelle Kraftwerke und die Frage, welche regulatorischen Entwicklungen 2026 besonders wichtig werden.

Enervis-Batteriespeicher-Index: Leichte Erholung im Januar, aber weiterhin schwaches Winterniveau

Unabhängige Einschätzung von historischen und zukünftig erzielbaren Erlösen für Großbatteriespeicher

Start-up des Monats: Solarstream digitalisiert die Projektabwicklung für Solarinstallateure

Das Start-up aus der Schweiz will das Tool- und Datenchaos bei Photovoltaik- und Multi-Gewerk-Projekten beenden. Die branchenspezifische Projektmanagement-Plattform integriert Planungstools, ERP-Systeme, in der Schweiz auch das Förderportal von Pronovo und Netzbetreiber. Das Unternehmen verspricht bis zu 60 Prozent Zeitersparnis in der Administration.

EEG-Entwurf geleakt – komplette Streichung der Förderung privater Photovoltaik-Anlagen vorgesehen

Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor einem Kahlschlag von zehntausenden Arbeitsplätzen, wenn die Maßnahmen so umgesetzt werden. Der Entwurf sieht demnach vor, dass künftig keine Solarförderung mehr für private Kleinanlagen gezahlt werden soll.

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Wärmepumpen- und Elektrobranche formulieren Kritik an Regierungsplänen zum Gebäudemodernisierungsgesetz

Der Bundesverband Wärmepumpe und der Zentralverband Elektro- und Informationstechnischen Handwerke warnen vor Rechts- und Planungsunsicherheit. Die angekündigte Beibehaltung der Fördersysteme für Wärmepumpen und klimaneutrale Heizungssysteme begrüßen sie. Auch die SPD-Energieexpertin Nina Scheer übt ungewohnt deutlich Kritik.

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Geheimpapier zur Kraftwerksstrategie: RWE drängt auf Hürden für Batteriespeicher und Privilegien für Gas

Ein internes RWE-Papier zur Kraftwerksstrategie, das pv magazine vorliegt, formuliert klare Forderungen für die T-5-Auktionen. Verschärfte Zehn-Stunden-Kriterien, Local-Content-Vorgaben und eine höhere Preisobergrenze würden die Ausschreibungen deutlich zugunsten von Gaskraftwerken verschieben.

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