Den Photovoltaik-Hersteller drücken massive Schulden. Derzeit wird noch mit den Banken und Anleihegläubigern über eine Lösung verhandelt.
Jetzt ist die Strompreisdebatte endlich dort angekommen, wo sie auch hingehört: Im Bundestagswahlkampf 2013. Wann, wenn nicht jetzt sollte über die steigenden Kosten gestritten werden? Aber auf welchem Niveau wird diese wichtige Debatte geführt? Zu Beginn des Jahres war zu lesen, dass die Verbraucher 2013 bis zu 20 Milliarden Euro mehr für den Ökostrom bezahlen […]
Dennoch hat das Photovoltaik-Unternehmen sich rechtzeitig konsolidiert und ein positives Ebit-Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr erreicht.
SPD und Grüne lehnen die EEG-Änderungen von Umwelt- und Wirtschaftsminister für eine Strompreis-Sicherung ab. Neben Thüringens Wirtschaftsminister haben auch noch weitere Vertreter aus den Bundesländern wenig Begeisterung für das Konzept gezeigt. Altmaier und Rösler brauchen aber die Zustimmung des Bundesrats, wenn sie ihren Vorschlag noch vor der Bundestagswahl umsetzen wollen.
Alle Photovoltaik-Anlagen, die ab dem 1. August ans Netz gehen und größer als 150 Kilowatt sind, sollen künftig ihren Strom direkt vermarkten. Umwelt- und Wirtschaftsminister haben einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vorgelegt, mit dem sie im kommenden Jahr mehr als 1,8 Milliarden Euro sparen wollen. Ablehnung kommt bereits aus Thüringen und vom Bundesverband Solarwirtschaft.
Die beiden Minister sollen sich nach Medienberichten verständigt haben. Betreiber bestehender Photovoltaik- und Windkraftanlagen sollen demnach künftig einen Beitrag zur EEG-Umlage leisten.
Die Photon Power AG, die Anleihen an Abonnenten der Photon zur Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen herausgegeben hat, hat einen Teil des Geldes an die insolvente Photon Europe GmbH verliehen.
Nach der Ankündigung des bayerischen Photovoltaik-Unternehmens, sich auf das internationale Geschäft zu fokussieren, wird Energiebau die deutschen Distributionskunden übernehmen.
Ein schwieriges Jahr steht dem Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern bevor. Dennoch will SMA wieder schwarze Zahlen schreiben.
Das bayerische Photovoltaik-Unternehmen stellt sich neu auf. Phoenix Solar will sich künftig auf das internationale Geschäft und neue Geschäftsmodelle konzentrieren. Das Handels- und Projektgeschäft in Deutschland soll eingestellt werden.