Die EU-Kommission hat weitere Details zu den beschlossenen Importzöllen auf kristalline Photovoltaik-Produkte aus China veröffentlicht. Ab dem 6. August werden unternehmensspezifische Importzölle zwischen 37,3 bis 67.9 Prozent gelten, wenn bis dahin keine Verhandlungslösung gefunden wird.
Der hoch verschuldete Photovoltaik-Konzern will nun Anfang Juli die Zustimmung seiner Gläubiger zu der Restrukturierung der Verbindlichkeiten einholen. Zu den zwei ersten Gläubigerversammlungen erschienen nicht genug Inhaber der 2016 und 2017 fälligen Wandelschuldverschreibungen.
Die Reaktionen der Photovoltaik-Branche auf die von der EU verhängten Zölle auf chinesische Modulimporte sind gemischt. Viele Stimmen fürchten eine grundlegende Verunsicherung des Marktes und hoffen weiter auf eine Verhandlungslösung. (Aktualisiert)
Trotz des Widerstands aus den Mitgliedsstaaten hat sich die EU-Kommission vorläufige Anti-Dumpingzölle gegen kristalline Photovoltaik-Importe aus China verhängt. Zunächst werden sie nur bei 11,8 Prozent liegen. In dieser Zeit soll eine Verhandlungslösung mit China gefunden werden. Wenn dies scheitert, werden ab August durchschnittliche Importzölle von 47 Prozent in Kraft treten.
Japan verzeichnet für das am 31. März beendete Geschäftsjahr 2012 einen Photovoltaik-Zubau von 3,8 Gigawatt. Das zeigen Zahlen des japanischen Photovoltaik-Verbandes JPEA.
Angela Merkel hält eine EEG-Reform weiterhin für notwendig. Am Einspeisevorrang für erneuerbare Energien will die Bundeskanzlerin jedoch nicht rütteln.
Der Trend zu Großprojekten kann den US-amerikanischen Photovoltaik-Markt in diesem Jahr über die Vier-Gigawatt-Marke springen lassen. Das zeigte eine Tagung der Netzwerkinitiative Joint Forces for Solar in San Francisco.
Photovoltaik-Produzent Trina Solar hat Module mit einer Gesamtleistung von 10,5 Megawatt an Prosolia Energía geliefert. Der Photovoltaik-Projektierer setzt die Module für zwei landwirtschaftliche Projekte in Großbritannien ein.
Die Allianz für Bezahlbare Solarenergie (AFASE) sammelt jetzt im Internet Unterschriften gegen die von der EU angekündigten Antidumpingzölle auf chinesische Photovoltaik-Module. EU ProSun fordert den Verein auf, mit der Panikmache aufzuhören. (Aktualisiert)
Das regenerative Energieunternehmen will bis Ende nächsten Jahres Solarparks mit 110 Megawatt Photovoltaik-Leistung in Südfrankreich bauen. Die Rendite soll trotz erheblicher Kürzungen der Solarförderung nicht schlechter ausfallen.