CDU und CSU haben auf einer gemeinsamen Veranstaltung in Berlin ihr Regierungsprogramm für 2013 bis 2017 verabschiedet. Dem EEG und der Photovoltaik drohen demnach Ungemach, sollte die Union an der Macht bleiben. Offiziell soll das Gesetz weiterentwickelt werden. Immerhin schließen CDU und CSU rückwirkende Änderungen aus. Aber plädieren zugleich für eine Harmonisierung der Förderung erneuerbarer Energien.
Frank Asbeck wirft der Regierung in Berlin im Streit um Anti-Dumpingzölle für chinesische Photovoltaik-Hersteller mangelnde Unterstützung vor. Wirtschaftsminister Rösler bezeichnet er als „unglaublich dumm und undiplomatisch“. Der Solarworld-Chef warnt davor, dass der Niedergang der Photovoltaik erst der erste Schritt im chinesischen Streben nach Dominanz auf den Weltmärkten sei.
Je mehr die EEG-Welt dem Ende entgegen geht, desto mehr werden Photovoltaik-Anlagen in die Haustechnik integriert. Dadurch diversifizieren sich die Strategien und Produkte. Einige Unternehmen präsentieren sich als Systemanbieter meist mit Speichern im Programm, andere bleiben bei dem, was sie schon immer gemacht haben.
Am Freitag ist die Intersolar Europe in München zu Ende gegangen. Der schwierige Photovoltaik-Markt macht sich zwar auch bei den Besucher- und Ausstellerzahlen deutlich bemerkbar. Trotzdem ist die Zufriedenheit unter den Teilnehmern groß.
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat von Bosch schnelle Entscheidungen zur Zukunft der von Schließung bedrohten Photovoltaik-Produktion in Arnstadt gefordert. Die Beschäftigten planen am Donnerstag eine Protestaktion am Bosch-Hauptsitz in Stuttgart.
Der Anbieter von Plug- und Save-Solarmodulen will nun auch als Energieversorger durchstarten. Gemeinsamt mit Moin Energy will Sun Invention ab Juli einen eigenen Tarif anbieten.
Einen Umsatz von 240 bis 280 Millionen Euro erwartet SMA Solar für das zweite Quartal 2013. Diese Zahlen veröffentlichte das Photovoltaik-Unternehmen bei seinem Investorentag am Donnerstag in München.
China hat das VDE-Institut mit der Begutachtung aller nationalen Hersteller von Photovoltaik-Modulen beauftragt. Das soll chinesischen Versicherungen und Banken die Beurteilung der Qualität erleichtern.
Die Musterklage eines bayerischen Textilherstellers gegen die EEG-Umlage liegt seit Dienstag dem Bundesgerichtshof vor. Die Richter müssen zur Verfassungsmäßigkeit der Umlage Stellung nehmen.
ABB glaubt an die Zukunft des Solargeschäfts. Im Gegensatz zu etlichen deutschen Unternehmen will der Schweizer Industriekonzern weiter in die Photovoltaik investieren.