Am Montag startete die EU PVSEC mit der Konferenz in Paris. Das wissenschaftliche Programm ist von der derzeitigen Branchenkrise der Photovoltaik kaum betroffen. Am Dienstag öffnen die Messehallen für die Aussteller. Der französische Präsident Francois Hollande lässt derweil die Journalisten ausfliegen.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind im August gut 10.000 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 291,64 Megawatt neu installiert worden. Ab Oktober werden die Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlage zwischen einem und zehn Megawatt Leistung erstmals unter zehn Cent je Kilowattstunde sinken. Nach dem Zusammenbruch des Marktes für Solarparks mit mehr als zehn Megawatt Leistung könnte es nun auch in diesem Segment kaum noch neue Anlagen geben.
Grünstromwerk offeriert einen neuen Tarif, bei dem die Kunden anteilig erzeugten Solarstrom aus Photovoltaik-Kraftwerken in ihrer Region beziehen können. Zudem gibt der Ökostromanbieter nach eigenen Angaben eine Ausbaugarantie und will damit neue Modelle neben dem EEG etablieren, die den weiteren Photovoltaik-Ausbau in Deutschland sichern sollen.
Das Finanzministerium in Peking hat den Photovoltaik-Unternehmen im Land Steuererleichterungen zugesagt. Sie sollen ein Teil der gezahlten Mehrwertsteuern zurückerhalten.
Das Photovoltaik-Unternehmen hat aufgrund der anhaltenden Marktschwäche und der geänderten politischen Machtverhältnisse nach der Bundestagswahl vorsorglich Insolvenz beim Amtsgericht eingereicht. Das Verfahren soll helfen, Green Factory über schwierige Zeiten zu bringen.
Die Neubewertung von Photovoltaik-Kraftwerken in dem Papier des Verbands erhofft sich der Projektierer neue Impulse. Momentan werden in Deutschland Solarparks mit mehr als zehn Megawatt Leistung nicht mehr gefördert.
Die Auftragslage der Photovoltaik-Maschinenbauer wird sich nach Angaben des Verbands im kommenden Jahr beleben. Neue Impulse sollen von der chinesischen Solarindustrie und aus neuen Wachstumsmärkten kommen.
Der Branchenverband will der neuen Bundesregierung keine Schonfrist für eine EEG-Reform geben. Es müsste sofort ein Zwang zur Direktvermarktung für neuen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen geben. Außerdem sollen die Erneuerbaren mehr Systemdienstleistungen erbringen. Das Konzept des BDEW beinhaltet noch weitere Maßnahmen zum Übergang zu einem dezentralen Leistungsmarkt.
Derzeit verhandelt der vorläufige Insolvenzverwalter des Photovoltaik-Unternehmens mit sieben potenziellen Investoren. Eine Einigung bis Ende Oktober scheint möglich.
Die US-Tochter hat in den USA die Anti-Dumping- und Anti-Subventionszölle gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller durchgesetzt. Den Vermittlungsvorschlag der Solarindustrieverbands sieht Solarworld Industries America entsprechend skeptisch.