Betreiber fossiler Kraftwerke wollen nach Medienberichten insgesamt 26 Blöcke mit einer Gesamtleistung von 6735 Megawatt vom Netz nehmen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht dennoch keine Notwendigkeit, Kapazitätsmärkte einzuführen. Dies würde nur teuer für den Verbraucher werden.
Der Trend aus dem vergangenen Jahr hat sich fortgesetzt. Aus Forschungslaboren bekannte Technologien stehen für die Produktion bereit. Photovoltaik-Maschinenbauer hoffen, dass sie dann in den Fertigungslinien eingesetzt werden. Außerdem erwarten sie ab nächstem Jahr mehr Aufträge.
EU PVSEC: Die Diskussion über die Silberkosten von Solarzellen und den Ersatz des Materials durch Kupfer hält an. Heraeus stellte in Paris eine Silberpaste vor, mit der weiter Kosten gespart werden können.
Am vergangenen Donnerstag deckten die Photovoltaik- und Windkraftanlagen in Deutschland zur Mittagszeit knapp 60 Prozent des produzierten Stroms ab. Den Strompreis drückten die Erneuerbaren dadurch fast in den negativen Bereich.
Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums hat der Entwurf für intelligente Messsysteme für Strom und Gas das EU-Notifizierungsverfahren durchlaufen. Das neue Smart-Metering-Konzept soll nun schnell auf den Weg gebracht werden.
Die Konsolidierung bei den Herstellern von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik geht weiter. Die Auftragslage ist nach wie vor schwach, doch für kommendes Jahr rechnen die Unternehmer mit einer Trendwende.
Der Photovoltaik-Ausstatter aus Deutschland soll eine integrierte Modulfabrik mit 70 Megawatt Kapazität für den Energieversorger EPSE liefern. Es ist der größte Auftrag in der Firmengeschichte der Schmid Group.
Die Modulpreise stagnieren, teilweise steigen sie sogar wieder. Das ist nach Aussage von Pierre Verlinden, wissenschaftlicher Leiter von Trina Solar, auf der EU PVSEC keine vorübergehende Erscheinung. Es könnte bis 2017 so weitergehen.
Die durchaus begründete Hoffnung auf ein Photovoltaik-Produktionswachstum erhellte die ansonsten trübe Stimmung auf der EU PVSEC.
Zwei Photovoltaik-Anlagen entlang von Bahnschienen in Bayern sowie fünf Windkraftanlagen in Niedersachsen liefern die Energie für die Bürgerenergieanlage. Die Anteile an dem Projekt waren schnell verkauft.