Die Umsätze der weltweiten Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern werden IHS zufolge in diesem Jahr wohl geringer als im Vorjahr ausfallen. Gründe dafür sind die rapiden Preisrückgänge bei Wechselrichtern für Großprojekte sowie der Kostendruck auf wichtigen Photovoltaik-Märkten.
Der auf Photovoltaik-Wechselrichter und Energiespeicherlösungen spezialisierte Hersteller ist zahlungsunfähig. Beim Amtsgericht Esslingen stellte Solutronic daher nun einen Insolvenzantrag.
Die wichtigste chinesische Produktionseinheit des Photovoltaik-Herstellers befindet sich bereits in einem Insolvenzverfahren. Die europäische Tochtergesellschaft mit Sitz in der Schweiz hat seit Monaten ein Schuldenmoratorium der Behörden laufen. Nun haben Anleiheinhaber in den USA einen Insolvenzantrag für Suntech gestellt. Das chinesische Photovoltaik-Unternehmen hat nun drei Wochen Zeit, auf die Petition zu reagieren.
Der Bundesumweltminister sieht sich durch den weiteren Anstieg der EEG-Umlage bestätigt. Aus Altmaiers Perspektive hätte die Erhöhung verhindert werden können, wenn Bund und Länder sich auf die von ihm im Frühjahr vorgeschlagene Strompreisbremse hätten einigen können.
In der Türkei ist nun endlich der Startschuss für den Bau von kleineren Photovoltaik-Anlagen gefallen. Die türkische Regierung hat die Gesamtkapazität für Solarprojekte verdoppelt, die Einspeisetarife erhalten sollen.
Die CDU sieht in der steigenden EEG-Umlage einen weiteren Grund für eine grundlegende Reform des Gesetzes zur Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse in Deutschland. Die SPD will hingegen die Stromsteuer senken. Auch die Grünen sehen eher die Energiekonzerne in der Pflicht, die gesunkenen Börsenstrompreise an die Verbraucher weiterzugeben. Die Politiker von SPD und Grünen warnen davor, die EEG-Umlage zu nutzen, um die Förderung der erneuerbaren Energien auszubremsen.
Der offiziellen Verkündung der nächstjährigen EEG-Umlage geht schon traditionell eine wochenlange politische Schlammschlacht voraus. Dabei betonten die Befürworter der Erneuerbaren, dass die EEG-Umlage nicht die wahren Kosten der Förderung erneuerbarer Energien widerspiegelt. Die Gegenseite nutzt die Zeit, um drastisch eine EEG-Reform zu fordern – oder besser noch die komplette Abschaffung des Gesetzes. Die Erneuerbaren- und Umweltverbände fordern daher unter anderem eine neue Berechungsgrundlage für die Umlage und endlich einen funktionierenden Emissionshandel in Europa.
Der Anstieg beträgt knapp 20 Prozent im kommenden Jahr. Die Übertragungsnetzbetreiber ermittelten für das kommende Jahr einen Umlagebeitrag von 23,6 Milliarden Euro.
Vor vier Jahren war die öffentliche Debatte ebenso durch ein Energiethema geprägt: Die Atomenergie, zu der trotz bestehenden Ausstiegsbeschlusses, klarer Gesetzeslage und ablehnender Haltung der Bevölkerung lange vor der Bundestagswahl eine gewaltige, wie sich später zeigte, erfolgreiche Pro-Kernenergie-Kampagne gestartet worden war. Am 28. Oktober 2010, beschloss der Bundestag mit den Stimmen von Union und FDP […]
Während die US-Tochter des Photovoltaik-Unternehmens bereits verkauft ist, befindet sich die deutsche Gesellschaft nun im Insolvenzverfahren. Das Betriebs- und Wartungsgeschäft von Gehrlicher Solar läuft zunächst aber weiter.