In Zeichen der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD über eine EEG-Novelle und ein neues Strommarktdesign stand die Auftaktveranstaltung des Forum Solarpraxis in Berlin. Veranstalter Karl-Heinz Remmers appellierte an die rund 600 Besucher, Mut und Willen zu zeigen und an die deutsche Solarindustrie durchzuhalten.
Die Verbände der Erneuerbaren Energien haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an die Bundesregierung gewandt. Sie fordern eine Politik, mit der die Energiewende erfolgreich weitergeführt werden kann.
Der hessische Hersteller hat einen Großauftrag für die Lieferung seiner Zentral-Wechselrichter aus Nordamerika erhalten. Das Photovoltaik-Kraftwerk wird eine Gesamtleistung von 100 Megawatt haben und SMA übernimmt für die ersten zehn Jahre auch die operative Betriebsführung übernehmen.
Die deutsche Energie-Agentur gehört zu den schärfsten Kritikern der Umsetzung der Energiewende in Deutschland. Nun plädierte ihr Chef für die Einführung eines europaweiten Kapazitätsmarktes und betont die Bedeutung der Versorgungssicherheit im Zuge der Energiewende.
Der EU-Kommissar hat Nachbesserungen bei den Verhandlungsergebnissen von Union und SPD für eine EEG-Reform gefordert. Zugleich warnte Oettinger vor Insolvenzen hunderter Unternehmen in Deutschland, sollten die Industrieprivilegien beim EEG zusammengestrichen werden.
Der brandenburgische Photovoltaik-Zulieferer wird nach Medienberichten rund einem Drittel seiner Mitarbeiter kündigen. Haticon hat derzeit 310 Mitarbeiter.
Bereits im Sommer war darüber spekuliert worden. Nun ist es offiziell: Refusol wird sich künftig um den direkten Service der Photovoltaik-Wechselrichter von Siemens kümmern. Der Konzern hatte sich zuvor bereits aus der Herstellung der Wechselrichter zurückgezogen.
Die bisherigen Vereinbarungen bei den Koalitionsverhandlung beurteilen die Unternehmen als halbherzig. Die Energieintensiven Industrien in Deutschland verlangen eine Drosselung der Energiewende und eine unverzügliche Marktintegration von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse.
Die Schweizer Versicherungsgruppe will über den Vermögenverwalter Black Rock grüne Anleihen für insgesamt bis zu einer Milliarde US-Dollar stützen. Das Geld soll vorrangig in den Bau von Photovoltaik- und anderen Erneuerbaren-Anlagen im privaten Bereich fließen, die beim Kampf gegen den Klimawandel helfen.
Mehr als 500 Teilnehmer sind derzeit in Berlin, um sich über Fortschritte und Erfahrungen bei der Entwicklung und Anwendung neuer Energiespeicher auszutauschen. Manche ausgestellte Systeme haben noch einen visionären Charakter.