Nich nur im EEG-Entwurf kann sich die Industrie über Entlastungen freuen. Mit den nun veröffentlichten neuen Beihilfe-Richtlinien für Energie kann sie gut leben. Die Erneuerbaren-Energien-Branche sieht sich hingegen nochmals deutlich benachteiligt. Der BEE fordert die EU-Mitgliedsstaaten zur Klage auf und EU Prosun sieht in den Richtlinien eine unzulässige Einflussnahme auf die nationale Energiepolitik.
Der Photovoltaik-Hersteller mit Hauptsitz in Deutschland hat nach eigenen Angaben einen mehr als zehn Megawatt großen Solarpark in den USA komplett ohne Fördermittel errichtet. Es soll sich zudem um das erste Photovoltaik-Kraftwerk auf einer Konversionsfläche der US-Umweltschutzbehörde EPA handeln.
Zum 1. Juni will das Bielefelder Unternehmen aus dem Photovoltaik-Systemgeschäft weitgehend aussteigen. Die Kartellbehörden müssen dem Verkauf an Viessmann aber noch zustimmen. Die gebäudeintegrierte Photovoltaik will Schüco aber auch weiterhin anbieten.
Der Bundesverband Solarwirtschaft und die Verbraucherschützer haben nun die Ergebnisse ihres Rechtsgutachtens vorgestellt. Demnach ist eine Verfassungsklage gegen die EEG-Novelle durchaus möglich, wenn es bei der geplanten Belastung des Eigenverbrauchs bleibt. Sie soll allerdings nur das letzte Mittel der Wahl sein. Noch hat man die Hoffnung auf Einsicht der Politik nicht ganz aufgegeben.
Die Antwort muss lauten: ja! Viele asiatische Hersteller kommunizieren bereits offen einen Preisnachlass, der allerdings schon vor längerer Zeit schleichend eingeleitet wurde – dazu aber später mehr. Nach einer kleinen Verschnaufpause im März zeichnet sich für April nun eine Preisabsenkung auf breiter Basis ab. Chinesische Hersteller machen es vor, alle anderen müssen zwangsläufig nachziehen. Die […]
Die Expertenkommission zieht in ihrer Stellungnahme zum Monitoring-Bericht zur Energiewende ein gemischtes Fazit. Noch befindet sich der Ausbau der erneuerbaren Energien im Zielkorridor, doch bei der Reduzierung der Treibhausemissionen sowie der Energieeffizienz muss die Bundesregierung noch nachbessern. Die Wissenschaftler zeigen auch, dass die erneuerbaren Energien mitnichten ein Preistreiber der Energiewende sind.
Während bei den Erneuerbaren die Kritik am EEG-Gesetzentwurf nicht abreißt, bekommt der Bundesenergieminister Beifall von Seiten der Industrie und den Wirtschaftsverbänden. Sie freuen sich über den weitgehenden Erhalt der Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage.
Verbände und Unternehmen der Solarindustrie haben den vom Bundeskabinett verabschiedeten EEG-Gesetzentwurf scharf kritisiert. Bundestag und Bundesrat müssen nun für deutliche Nachbesserungen sorgen.
Der zuständige Minister bezeichnet sein Vorhaben als „Neustart der Energiewende“. Doch für Photovoltaik und die übrigen Erneuerbaren verheißen die geplanten Änderungen wenig Gutes. Obwohl das Bundeswirtschaftsministerium scheinbar erkannt hat, dass die derzeitige Höhe der Solarförderung für einen wirtschaftlichen Betrieb der Photovoltaik-Anlagen nicht mehr ausreicht, schreckt sie nicht vor weiteren Belastungen zurück. Gabriel einigte sich zudem noch mit der EU-Kommission über die künftigen Privilegien der Industrie bei der EEG-Umlage, die weiterhin durchaus großzügig sein werden.
Die Energieversorgung in Deutschland hängt entscheidend von Energieimporten ab. Inzwischen führen wir Jahr für Jahr Erdgas, Erdöl, Kohle und Uran für über 100 Milliarden Euro ein. Die Krim-Krise zeigt uns deutlich, dass ein Fortführen dieser Energiepolitik enorme Risiken birgt. Eine starke Preiserhöhung für Öl oder Gas würde die deutsche Wirtschaft und die Verbraucher empfindlich treffen. […]