In der Nacht haben sich die Koalitionsspitzen erwartungsgemäß auf den Alternativvorschlag von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel verständigt. Damit ist die ursprünglich geplante Klimaabgabe für alte Braunkohlekraftwerke aus dem Rennen. Umweltverbände kritisieren die Entscheidung für die teure Alternative zu Lasten der Bürger. Zugleich sprachen sich die Koalitionspolitiker auch für den Strommarkt 2.0 und damit gegen Kapazitätsmärkte aus.
2015 ist zudem ein weiteres Wachstum der Photovoltaik weltweit zu erwarten. Nach Schätzungen des BSW-Solar wird in diesen Tagen nun bereits die 200 Gigawatt-Marke an installierter Leistung durchbrochen, die sich binnen weniger als vier Jahren nochmals verdoppeln dürfte.
Am Donnerstag tagt in Hamburg die Gläubigerversammlung für Prokon. Dort könnte entschieden werden, dass die größte Energiegenossenschaft Deutschlands entsteht. Interview mit Rainer Doemen, Pressesprecher der Freunde von Prokon.
Nach Solarpower Europa hat sich nun mit dem VDMA ein zweiter Verband für ein Auslaufen der Mindestimportpreise für Photovoltaik-Produkte aus China in Europa ausgesprochen. Die Handelsbarrieren führen aus Sicht der Photovoltaik-Zulieferer nur zu Verunsicherung und Investitionszurückhaltung. Nach Ansicht von EU Prosun gibt es aber durchaus einige deutsche Maschinenbauer, die die Aktivitäten gegen Dumping für richtig halten.
Das Bundeswirtschaftsministerium will im kommenden Jahr die Ausgaben um rund zwei Prozent auf mehr als 7,5 Milliarden Euro erhöhen. Unter anderem sollen Investitionen in wirtschafts-, energie- und forschungspolitische Vorhaben gestärkt werden.
Im Ländle können Hausbesitzer künftig die Vorgaben des Gesetzes auch mit kleinen Photovoltaik-Anlagen erfüllen. Die zum 1. Juli in Kraft getretene Novelle des Erneuerbaren-Wärme-Gesetzes macht dies nun möglich.
Die US-Tochter des chinesischen Photovoltaik-Herstellers verfügt nun über eine Kreditlinie von 40 Millionen US-Dollar. Damit soll das Geschäft in Übersee weiter ausgebaut werden.
Der Anlagenbauer aus Reutlingen geht nun davon aus, dass der Umsatz unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Auch das EBIT-Ergebnis wird wohl weiter negativ bleiben. Gründe dafür sind eine Auftragsstornierung im Bereich Elektronik und die zögerlichen Bestellungen im Batteriesegment.
Vor allem die Windkraft hat zu dem weiteren Anstieg beigetragen. Photovoltaik und Biogas sind im Stromsektor dagegen stark rückläufig und werden selbst die niedrigen Ausbauzahlen verfehlen.
Für ein Photovoltaik-Projekt mit vier Megawatt hat der chinesische Hersteller nun 20 Millionen Yuan Renminbi als Finanzierung erhalten. Über eine Online-Plattform kann nun die chinesische Bevölkerung Anteile an dem Projekt erwerben.