Hintergrund: Der vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf löst nach Ansicht von Kritikern die Probleme nicht und kostet unverhältnismäßig viel Geld, vor allem auch Photovoltaik-Anlagenbetreiber. Vermutlich ist kein Bestandschutz vorgesehen.
Die strategische Partnerschaft zwischen dem Photovoltaik-Hersteller und 1366 Technologies trägt erste Früchte. Unabhängige Tests bestätigten die Wirkungsgradsteigerung um 1,4 Prozentpunkte binnen sieben Monaten.
In unserer Serie „Her mit den schwarzen Schafen“ berichtet ein Installateur von Problemen mit optischen Mängeln bei Solarmodulen unterschiedlicher Hersteller. Verhandlungen der Händler mit den Modulherstellern verlaufen ins Leere, auf eine direkte Kontaktaufnahme die reagieren Hersteller überhaupt nicht.
Die Wissenschaftler haben nun ihre Empfehlungen an das Bundeswirtschaftsministerium übermittelt. Unabhängig von der möglichen Fortführung der Förderung von Batteriespeichern bei Photovoltaik-Anlagen sehen sie darin auch einen Diskussionsanstoß für die künftige Neugestaltung der allgemeinen Netzanschlussregeln für dezentrale Speichersysteme.
Bereits im August hatte die Bundesregierung auf Anfrage der Grünen ihre Haltung zu den derzeit geltenden Einfuhrbeschränkungen für chinesische Photovoltaik-Hersteller in der EU öffentlich gemacht. Die Entscheidungshoheit über das Verfahren liegt bei der EU-Kommission, wie das Bundeswirtschaftsministerium nun noch einmal klarstellte. Zuletzt hatte sich Bundeskanzlerin Merkel für eine Fortsetzung der Schutzmaßnahmen für die europäische Solarindustrie ausgesprochen.
Das Bundeskabinett hat zwei große Refomvorhaben beschlossen, die auch die Photovotlaik betreffen. Der eine Entwurf schafft laut Bundeswirtschaftsminiseter Sigmar Gabriel einen konsequent marktwirtschaftlichen Ordnungsrahmen, der zweite regelt unter anderem das Smart-Meter-Rollout.
Der VDMA und die RWTH Aachen haben gemeinsam die Chancen der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer in diesem Segment beleuchtet. Sie fordern vor allem mehr Engagement, um Batteriezellproduktion in Deutschland anzusiedeln.
Das Bundeskabinett wird am Mittwoch den Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende beraten und voraussichtlich trotz aller Kritik beschließen. Der Entwurf verpflichtet für Photovoltaikanlagen mit mehr als sieben Kilowatt Leistung zum Einbau der Smart-Meter.
Mit gebrauchten Fahrzeugbatterien soll nun ein 13-Megawatt-Großspeicher gebaut werden. An dem Projekt sind unter anderem Daimler und Getec Energie beteiligt. Der BEE sieht in dem Projekt den Aufbruch in eine neue Dimension, der Elektromobilität und den Stromsektor revolutionieren könnte.
Ein Medienbericht hatte den Aktienkurs des Bonner Photovoltaik-Konzerns am Montag einbrechen lassen. Solarworld wies den Bericht als missverständlich zurück und erklärte, eine Einigung mit dem US-Siliziumlieferanten abzuschließen. Der möglichen Folgen des Rechtsstreits mit Hemlock ist man sich dabei bewusst.