Hanwha Q-Cells erreicht mit neuer Wafertechnologie Zellwirkungsgrad von 19,1 Prozent

Hanwha Q-Cells und 1366 Technologies haben binnen sieben Monaten den Wirkungsgrad der Solarzellen von 17,7 auf 19,1 Prozent steigern können. Im März schlossen die beiden Unternehmen eine strategische Partnerschaft ab, um die Direct Wafer-Technology weiterzuentwickeln. Die Steigerung des Wirkungsgrads sei nun der erste Erfolg der Zusammenarbeit und unabhängig vom Fraunhofer ISE bestätigt worden, teilte Hanwha Q-Cells am Mittwoch mit. Diese Entwicklung zeige zugleich, wieviel Potenzial in der Kombination der kerfless, drop-in und multikristallinen 156 Millimeter Wafer von 1366 Technologies und dem Qantum-Zellprozess stecke. Der Erfolg sei auf der Pilotlinie von Hanwha Q-Cells in Deutschland erzielt worden.

Neben der Effizienzsteigerung könnten mit der neuen Technologie gleichzeitig die Kosten deutlich reduziert werden. „Wir arbeiten weiter gemeinsam an unserem Ziel, die Direct Wafer Technologie von 1366 auszureifen“, erklärte Daniel Jeong, Global R&D Head von Hanwha Q-Cells. Bei der Technologie des US-Unternehmens handelt es sich um ein neues Verfahren, bei dem multikristalline Wafer aus geschmolzenem Silizium geformt werden. Die Produktionskosten seien nur halb so hoch wie bei bisherigen Herstellungsverfahren. Ein weiterer Vorteil sei, dass 60 Prozent der Hersteller von Solarzellen und Solarmodulen die neue Technologie direkt und ohne neue Ausrüstung übernehmen könnten, hieß es weiter. (Sandra Enkhardt)