Pünktlich zur Eröffnung seines neuen US-Hauptsitzes in Los Angeles verkündet der Allgäuer Speicherhersteller neue Partnerschaften. So will Sonnen gemeinsam mit der US-Tochter von Solarworld und Petersen Dean seine Präsenz im dortigen Photovoltaik-Privatkundengeschäft ausbauen. Mit Spure soll ein Finanzierungskonzept für Photovoltaik-Hausspeicher vorgelegt werden.
Mit einem Appell haben sich sechs Verbände an die Politik gewandt. BDEW, BEE, bne, BVES, VDMA und VKU fordern im Zuge des Strommarktgesetzes, die Benachteiligung von Energiespeichern zu beseitigen.
Der Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichter hat im vergangenen Jahr in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nun wird für das laufende Jahr eine weitere Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses anvisiert. Auch für die Digitalisierung der Energiewirtschaft sieht sich SMA gut positioniert.
Der südkoreanische Hersteller konnte im vergangenen Jahr sein Geschäft mit Groß- und Hausspeichern weiter ausbauen. Eine neue Produktionsstätte entsteht derzeit in Südkorea. LG Chem wird die Lithium-Ionen-Batterien für das STEAG-Großprojekt liefern.
Der südkoreanische Photovoltaik-Hersteller liefert weitere 50 Megawatt an die Adani Group. Der chinesische Konkurrent erhielt eine Order von Toyo Enineering über 57,1 Megawatt.
Die Analysten gehen von einer weiter stetig steigenden Nachfrage aus. In zehn Jahren könnten jährlich rund 25 Gigawatt Photovoltaik-Speichersysteme installiert werden. Dabei wird der Trend auch zu einer engeren Verzahnungen der beiden Industrien führen.
Aktuell werden Stromspeicher in der Gesetzgebung gegenüber konventionellen Kraftwerken benachteiligt. Dies muss sich nach Ansicht von Clemens Triebel ändern, wenn die Energiewende zu einem Erfolg werden soll.
Auf dem Cleantech-Forum in San Francisco ist der deutsche Photovoltaik-Speicherhersteller als Unternehmen des Jahres in der Kategorie „Europa und Israel“ ausgezeichnet worden. In diesem Jahr war eine Rekordzahl von 6900 Unternehmen aus 60 Ländern nominiert; 100 davon schaffen es auf die Global Cleantech-Liste.
Der Schweizer Photovoltaik-Technologiekonzern kann einen starken Auftragseingang und –bestand vorweisen. Der Nettoumsatz im vergangenen Jahr litt aber unter zögerten Abnahmen durch die Kunden.
Nachdem die Produktion Ende des vergangen Jahres angefahren und optimiert wurde, will der Wechselrichterhersteller nun durchstarten. Für das laufende Jahr werde mit einem steigenden Absatz gerechnet. Außerdem kündigt das Photovoltaik-Unternehmen mehrere neue Produkte an und will weitere europäische Märkte erobern.