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Nachrichten

EU Prosun begrüßt Ergebnisse der IHS-Studie

Safe will mit einer IHS-Analyse zeigen, dass Modulpreise ohne Importzölle in Europa 20 Prozent billiger sein könnten. Nach Ansicht von EU Prosun hat die Vereinigung, die sich für eine Abschaffung der Anti-Dumping- und Anti-Subventionsmaßnahmen für die chinesischen Photovoltaik-Hersteller in Europa einsetzt, die falschen Schlussfolgerung aus den Ergebnissen von IHS gezogen und sieht die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Solarindustrie durchaus gegeben. Ein aktueller Vergleich von Bloomberg New Energy Finance zeigt zudem, dass die CAPEX-Kosten für Photovoltaik-Anlagen in EU-Ländern locker mit China und erst recht mit USA konkurrieren können.

Neue Analysemethode für EVA-Folien in Solarmodulen entwickelt

Das Photovoltaik-Institut Berlin (PI Berlin) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem EVA-Folien auf ihre genaue chemische Zusammensetzung untersucht werden können. Das soll Herstellern und Anlagenbetreibern die Qualitätsprüfung erleichtern. Der Test könne aber auch bei der Fehlersuche in Bestandsanlagen helfen.

Produktion in Wismarer Sonnenstromfabrik läuft wieder

Im ehemaligen Produktionswerk von Centrosolar, das seit mehr als drei Monaten stillstand, ist wieder Leben eingekehrt. Der neue Eigentümer CS Wismar ist zuversichtlich, die dort produzierten Module mit hoher Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen verkaufen zu können.

IHS-Studie: Chinesische PV-Hersteller produzieren 22 Prozent günstiger als europäische

Chinesische Photovoltaik-Hersteller produzieren nicht deshalb günstiger, weil sie subventioniert sind, sondern weil sie gegenüber europäischen und japanischen reale Produktionskostenvorteile haben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Analysten von IHS in Berlin präsentierten.

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Stadtwerke Wunsiedel starten neues Regionalstrom-Modell

Das Konzept „Fichtelgebirgsstrom“ ist vom Beratungsunternehmen Sterr-Kölln &Partner mitentwickelt worden. Die rund 70.000 Bewohner der Gegend können nun regionalen Strom aus Photovoltaik, Windkraft und Biomasse beziehen – dabei hilft die Bündelung in einem virtuellen Kraftwerk.

Leclanché erhält ersten Lieferauftrag für kanadisches Pilotprojekt

Der Schweizer Batteriehersteller ist als Lieferant im Zuge eines Bieterverfahrens für das 53 Megawattstunden-Pilotprojekt in Kanada ausgewählt worden. Nun erhielt Leclanché dafür den ersten Auftrag in Höhe von 28,9 Millionen US-Dollar sowie eine Exportkreditversicherung von 6 Millionen US-Dollar erhalten.

Wacker Chemie nimmt neues US-Werk offiziell in Betrieb

2,5 Milliarden US-Dollar investierte der Münchner Konzern in sein neues Siliziumwerk in Tennessee – die größte Einzelinvestition in der Geschichte von Wacker Chemie. Die volle Kapazität von mehr als 20.000 Tonnen Polysilizium jährlich soll im dritten Quartal erreicht werden.

Renesola und Jinko Solar mit Großaufträgen aus China

Renesola erhielt Aufträge über die Lieferung von insgesamt 81,5 Megawatt Solarmodule für verschiedene Projekte in der Heimat. Der chinesische Konkurrent wird 49 Megawatt für drei Projekte liefern.

EEG-Reform: CDU/CSU-Fraktionschef Kauder fordert Ausschreibungen ab 30 Kilowatt

Die Union macht bei der anstehenden Novelle für die erneuerbaren Energien Druck auf die SPD. In einem Brief an seinen Kollegen Thomas Oppermann fordert Volker Kauder nun mit Blick auf Netzausbau und EEG-Umlage, alle neuen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen ab 30 Kilowatt Leistung auszuschreiben. Einspeisevergütungen für kleine Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nach dem Willen von CDU und CSU nicht wieder eingeführt werden.

Greenpeace: Mehrheit für zügigen Ausbau der Erneuerbaren

Nach einer Umfrage von TNS-Emnid befürworten 86 Prozent der Deutschen einen beschleunigten oder wenigstens konstanten Ausbau von erneuerbaren Energie. Anhänger aller Parteien sind dabei für einen ungebremsten Zubau von Windkraft und Photovoltaik. Greenpeace nutzt diese Ergebnisse, um die Pläne der Bundesregierung bei der EEG-Reform zu kritisieren.