Das Konzept „Fichtelgebirgsstrom“ ist vom Beratungsunternehmen Sterr-Kölln &Partner mitentwickelt worden. Die rund 70.000 Bewohner der Gegend können nun regionalen Strom aus Photovoltaik, Windkraft und Biomasse beziehen – dabei hilft die Bündelung in einem virtuellen Kraftwerk.
Der Schweizer Batteriehersteller ist als Lieferant im Zuge eines Bieterverfahrens für das 53 Megawattstunden-Pilotprojekt in Kanada ausgewählt worden. Nun erhielt Leclanché dafür den ersten Auftrag in Höhe von 28,9 Millionen US-Dollar sowie eine Exportkreditversicherung von 6 Millionen US-Dollar erhalten.
2,5 Milliarden US-Dollar investierte der Münchner Konzern in sein neues Siliziumwerk in Tennessee – die größte Einzelinvestition in der Geschichte von Wacker Chemie. Die volle Kapazität von mehr als 20.000 Tonnen Polysilizium jährlich soll im dritten Quartal erreicht werden.
Renesola erhielt Aufträge über die Lieferung von insgesamt 81,5 Megawatt Solarmodule für verschiedene Projekte in der Heimat. Der chinesische Konkurrent wird 49 Megawatt für drei Projekte liefern.
Die Union macht bei der anstehenden Novelle für die erneuerbaren Energien Druck auf die SPD. In einem Brief an seinen Kollegen Thomas Oppermann fordert Volker Kauder nun mit Blick auf Netzausbau und EEG-Umlage, alle neuen Photovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen ab 30 Kilowatt Leistung auszuschreiben. Einspeisevergütungen für kleine Photovoltaik-Freiflächenanlagen sollen nach dem Willen von CDU und CSU nicht wieder eingeführt werden.
Nach einer Umfrage von TNS-Emnid befürworten 86 Prozent der Deutschen einen beschleunigten oder wenigstens konstanten Ausbau von erneuerbaren Energie. Anhänger aller Parteien sind dabei für einen ungebremsten Zubau von Windkraft und Photovoltaik. Greenpeace nutzt diese Ergebnisse, um die Pläne der Bundesregierung bei der EEG-Reform zu kritisieren.
Der Verband spricht sich dafür aus, künftig alle neuen Photovoltaik- und Windkraftanlagen auszuschreiben, um die Zubaumenge exakt steuern zu können. Zudem beharrt der BDEW darauf, dass die Politik an dem 52-Gigawatt-Deckel für die Solarförderung festhalten soll.
Das Dresdner Photovoltaik-Unternehmen will mit einem neuen Technologiezentrum für weitere Innovationen bei Batteriespeicher sorgen. Die Batteriemodule für den Photovoltaik-Heimspeicher von Solarwatt sollen künftig in Frechen bei Köln gefertigt werden. Zudem sollen die Kosten für den Photovoltaik-Speicher „My Reserve“ mit der Übernahme weiter sinken.
Bereits im vergangenen November sorgte der Energiekonzern für Schlagzeilen. Damals kündigte er die Investition von 100 Millionen Euro in 90 Megawatt Speicher an. Nun will Steag mit der Abschaltung von Kohlekraftwerken frisches Geld für den Ausbau des Erneuerbaren-Geschäfts frei machen.
Das Solarflugzeug befindet sich nun wieder im „Mission Mode“. Noch stehen fünf Etappen von Hawaii bis Dubai aus, damit die Weltumsegelung nur mit Solarenergie vollendet werden kann. Ein genauer Starttermin mit günstigen Wetterbedingungen wird derzeit noch gesucht.