Der Prokurist wird zum Monatswechsel seinen Posten bei dem bayerischen Photovoltaik-Gestellhersteller aufgeben. Schletter hat kürzlich eine umfassende Restrukturierung begonnen, um bis 2018 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.
Der Bonner Photovoltaik-Konzern hat Rechtsmittel gegen das Urteil angekündigt. Solarworld ist trotz des Einzel-Richterspruchs weiterhin überzeugt, dass der US-Siliziumhersteller keinen Anerkennungs- oder Vollstreckungstitel in Deutschland gegen die Tochtergesellschaft erreichen kann.
Der Abriss des alten DDR-Atommeilers Lublin sollte ursprünglich 3,2 Milliarden Euro kosten. Doch inzwischen – so eine ARD-Dokumentation vom 25. Juli 2016 rechnen Fachleute mit mehr als den doppelten Kosten, nämlich mit über 6.5 Milliarden Euro – ohne Endlagerung. Spätestens jetzt zeigt sich, dass die alte Behauptung vom billigen Atomstrom schon immer eine Mär war. […]
Die nordamerikanische Tochtergesellschaft des deutschen Energiekonzerns hat mit einem Netzbetreiber in Arizona nun einen Vertrag unterzeichnet, wonach Strom aus der Anlage für die Frequenzhaltung genutzt werden soll. Das Projekt, das aus einem 2-Megawatt-Solarpark und einem Batteriespeicher mit zehn Megawatt besteht, wird in der ersten Jahreshälfte 2017 fertiggestellt.
Nach übereinstimmenden Medienberichten hat der US-Hersteller von Silizium seine Forderungen gegen das deutsche Photovoltaik-Unternehmen nun nochmal nach oben geschraubt. Hemlock hat auf die 585 Millionen US-Dollar Schadenersatz nochmal eine jährliche Verzinsung von zwölf Prozent draufgeschlagen. Solarworld hat bereits angekündigt im Falle einer erstinstanzlichen Niederlage in Berufung zu gehen.
Die philippinische Tochter des US-Photovoltaik-Herstellers zahlt nach dem Kompromiss insgesamt 50,5 Millionen US-Dollar zur Begleichung aller Forderungen. Zudem überträgt sie alle Anteile an einem Joint Venture an die First Philec Solar Corporation.
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller begann im März 2006 mit der Produktion von Solarzellen. Für dieses Jahr erwartet JA Solar einen Absatz von etwa zwei Gigawatt seiner monokristallinen Solarmodule.
Das Solarflugzeug legte die 40.000 Kilometer zurück und verfügte dabei nur über die Energie aus dem mehr als 17.000 Sunpower-Solarzellen auf den Tragflächen. Der US-Photovoltaik-Hersteller gratulierte ebenso zur erfolgreichen Erdumrundung wie die IRENA, Hans-Josef Fell und das Bundeswirtschaftsministerium.
Nach einer Agenturmeldung sind sich die Unternehmen, an denen Elon Musk jeweils mehrheitlich beteiligt ist, über die Übernahme fast einig. Tesla will für 2,8 Milliarden US-Dollar das Photovoltaik-Unternehmen erwerben und dann saubere Energielösungen aus einer Hand anbieten. Nach einem weiteren Bericht arbeitet der US-Elektroauto-Hersteller derzeit auch mit Hochdruck an der Fertigstellung seiner Gigawatt-Fabrik für Speicher.
Immer mehr europäische Regierungen bereiten einen Wechsel von Einspeisetarifen hin zu Ausschreibungen für Photovoltaik-Anlagen vor. Der europäische Solarverband will mit seinen neu erarbeiteten Richtlinien helfen, dass in den EU-Mitgliedsstaaten möglichst praktikable und ähnliche Lösungen für ihr Ausschreibungsdesign wählen. Wichtiges Kriterium neben dem Preis sollte demnach die Realisierungsquote der Photovoltaik-Projekte sein.