JA Solar erreicht Photovoltaik-Absatzmarke von sieben Gigawatt

Die JA Solar Holdings Co., Ltd. verkündete am Dienstag einen großen Meilenstein ihrer Firmengeschichte. Bis Mitte Juli habe das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren sieben Gigawatt seiner monokristallinen Photovoltaik-Produkte absetzen können, teilte der chinesische Hersteller mit. Die Produktion der monokristallinen Solarzellen hatte JA Solar im März 2006 begonnen. Zunächst konzentrierte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Forschung und Entwicklung von Solarzellen. Seit 2010 gehöre JA Solar zu den größten Herstellern monokristalliner p-type Photovoltaik-Zellen. Danach habe das Unternehmen begonnen, das Hauptaugenmerk von Solarzellen auf Solarmodule zu verlagern. 2013 habe JA Solar insgesamt 500 Megawatt an Solarmodulen ausliefern können; im Folgejahr seien des dann bereits mehr als ein Gigawatt gewesen und für dieses Jahr würden die zwei Gigawatt angepeilt.

Der chinesische Hersteller stellte im Oktober 2013 erstmals seine monokristallinen Percium-Solarmodule vor, die auf der PERC-Technologie basieren. Die Serienproduktion dieser effizienten Solarmodule mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von mehr als 20 Prozent habe dann im Juni 2014 begonnen, hieß es weiter. Seither habe JA Solar die Solarmodule kontinuierlich weiter verbessert und erreiche mittlerweile durchschnittliche Effizienzen von bis zu 21 Prozent.

Als Beleg für seine technologischen Erfolge sieht JA Solar auch seine hohe Präsenz bei den chinesischen „Front Runner“-Projekten. Diese hatte die staatliche Energiebehörde NEA ins Leben gerufen als Antrieb für Hersteller, Solarmodule mit höheren Wirkungsgraden und damit sinkenden Kosten zu entwickeln. Für JA Solar bedeuteten diese Projekte ein große Wachstumschance, da der Hersteller allein 422 Megawatt seiner Solarmodule für ein Demonstrationsprojekt in Datong liefern könne. Das Kraftwerk in der Shanxi-Provinz solle eine Gesamtleistung von einem Gigawatt haben. Nach eigenen Angaben erfüllen fünf Arten von JA-Solar-Solarmodulen die Kriterien für die „Front Runner“-Projekte in China. (Sandra Enkhardt)