Interview: Nach der Vorlage eines Normentwurfs für steckerfertige Photovoltaik-Anlagen rief der VDE|DKE nun zu einem Runden Tisch für die Balkon-Solarmodule auf. Marcus Vietzke, Koordinator der AG Stecker-PV der DGS – Berlin Brandenburg e.V., begrüßt die Initiative. Im pv magazine-Interview weist er aber mangelndes Engagement von Seite der Hersteller und Befürworter der Mini-Photovoltaik-Anlagen zurück. Auch ist nach seinen Aussagen nicht ganz klar, worum es genau bei dem Runden Tisch gehen soll.
Die Mittel für den Tilgungszuschuss von Seiten des Bundes sind für dieses Jahr nahezu aufgebraucht. Daher musste die KfW nun einen vorläufigen Zusagestopp für das Programm Erneuerbare Energien – Speicher (275) verkünden. Die Grünen und der Bundesverband Solarwirtschaft üben harsche Kritik an der Bundesregierung, die nicht bereit ist trotz der Nachfrage die Mittel für die Förderung von Photovoltaik-Heimspeichern aufzustocken.
Die große Frage ist, werden es 2017 mehr oder bleiben es doch weniger als 7,0 Cent pro Kilowattstunde. Die Übertragungsnetzbetreiber werden dieses Geheimnis erst Mitte Oktober final lüften. Doch die Gerüchteküche kocht bereits.
Die Preise für Solarmodule sind seit Beginn des zweiten Halbjahrs im Sinkflug, doch auf die Photovoltaik-Nachfrage in Deutschland hat sich dies im August noch nicht ausgewirkt. Der Zubau lag im August etwa auf dem Niveau des Vormonats bei gut 88 Megawatt. Die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen bleiben bis zum Jahresende stabil.
Der Anbieter von Photovoltaik-Heimspeichern geht in die Offensive und bietet Kunden jetzt aktiv ein Paket an, bei dem Solaranlage und Heimspeicher durch Primärregelenergievermarktung zusätzliche Einnahmen generieren können. Fenecon erwartet, jeden Moment die Präqualifizierung durch Netzbetreiber zu bekommen.
International verkauft sich die Bundesregierung gern als Vorreiter im Klimaschutz. Mit Blick auf die derzeitige Energiepolitik weist der HTW-Professor den Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium daraufhin, dass die Energiewende in Deutschland erst 2150 vollenden wäre und das 1,5 Grad Klimaziel meilenweit verfehlt würde.
Gemeinsam mit weiteren Energieversorgern ging Greenpeace Energy gegen die geplante Förderung der Atomkraft vor. Nun prüft sie, ob sie Rechtsmittel gegen die Entscheidung beim Europäischen Gerichtshofs einlegen.
Mit deutschem Know-how ist das Projekt an der Universität Taschkent umgesetzt worden. Es besteht aus einer 20-Kilowatt-Photovoltaik-Anlage und einem Speichersystem von BAE Batterien.
Auf einer Tagung des Weltenergierates in Berlin schlägt Günther Oettinger auf saloppe Art um sich. Er lässt dabei weder Photovoltaik-Anlagenbesitzer im Emsland noch die Energiewirtschaft und die Berliner Energiepolitik aus.
Ein Dokument der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission bestätigte nun die Spekulationen, wonach es ab 2017 weitere Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisetarife geben wird. Die Einschnitte für das kommende Jahr sollen sogar noch schärfer sein als bislang angenommen. Bereits die Kürzung der Vergütung zur Jahresmitte hat einen neuen Preiskampf weltweit verursacht.