Mit 4,42 Cent pro Kilowattstunde liegen die Erlöse für die nun zugeschlagenen Photovoltaikprojekte in Dänemark rund ein Drittel unter denen in Deutschland. Sie gingen alle an einen Investor, der nun die Verträge unterzeichnet hat.
Was ist in Erinnerung geblieben aus den zurückliegenden zwölf Monaten, welche Themen haben die Photovoltaik-Branche in Deutschland, aber auch weltweit beschäftigt? pv magazine hat die wichtigsten Ereignisse und Nachrichten in einem kleinen Rücklick zusammengetragen. Das pv magazine-Team bedankt sich bei allen Lesern für das Interesse und rege Feedback. Wir wünschen besinnliche Weihnachtstage sowie einen guten Start ins neue Jahr.
Erste Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts stellt klar: Existenzgefährdende rückwirkende Gesetzesänderungen für Erneuerbare Energien darf es nicht geben. Der Beschluss (https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/bvg16-098.html) des Bundesverfassungsgerichtes ist eine sehr wichtige Botschaft an den Gesetzgeber: Eine rückwirkende Änderung in Gesetzen ist verfassungswidrig, wenn die Wirtschaftlichkeit der betroffenen Anlagenbetreiber nachträglich gefährdet wird. Immer wieder gab und gibt es politische […]
Mehr als 1000 Stringwechselrichter sind in dem Photovoltaik-Kraftwerk auf der ehemaligen Nato-Militärbasis verbaut worden. Delta bezeichnet den Auftrag als bislang größten Erfolg für seine Photovoltaik-Produkte in der EMEA-Region.
In einer neuen Metaanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft wird gezeigt, dass in der Vergangenheit die Kostensenkungen bei Photovoltaik-Anlagen vielfach unterschätzt wurden. Bis 2050 rechnen Wissenschaftler mit einem weiteren Rückgang der Investitionskosten in Photovoltaik um die Hälfte bis zwei Drittel. Auch bei Speichertechnologien werden teilweise drastisch sinkende Kosten angenommen.
Im kommenden Jahr will Maxsolar für das Erholungszentrum Nadeshda in dem von der Reaktorkatastrophe betroffenen Gebiet eine Photovoltaik-Freiflächenanlage zur Eigenversorgung mit Solarstrom bauen. 300.000 Euro an Spendengelder fehlen noch.
Der Ministerrat des Landes hat den Entwurf einer eigenen „Freiflächenverordnung“ zur Anhörung freigegeben. Baden-Württemberg will damit neue Photovoltaik-Anlagen auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten ermöglichen und die vom Bund vorgeschriebene enge Flächenkulisse aufweichen.
Vor etwas mehr als fünf Jahren wurde in Deutschland der schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie verabschiedet. Der Beschluss war die direkte Konsequenz auf die folgenschwere Nuklearkatastrophe von Fukushima. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel befand seinerzeit: „Die Risiken der Atomenergie sind nicht beherrschbar.“ Da der Ausstieg einen Umstieg auf alternative Energieformen erforderte, stieg die Bedeutung von erneuerbaren […]
Die staatliche Energiebehörde in China hat nun das Zubauziel offiziell von 150 auf 105 Gigawatt installierte Photovoltaik-Leistung bis 2020 gekürzt. Zudem legte sie Ziel für die Solarindustrie fest und forderte verstärkt Photovoltaik-Projekte in der Hauptstadtregion sowie im Osten des Landes.
Trotz des arktischen Winters rechnet sich auch im hohen Norden der Betrieb von Photovoltaik-Anlagen. Solarworld lieferte mehr als ein halbes Megawatt seiner Solarmodule im vergangenen Jahr nach Grönland.