Der ADAC berechnete die Emissionen aus Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Kleinwagen mit unterschiedlichen Antrieben. Elektroautos schneiden bei der Analyse am besten ab. Autos, die grauen Wasserstoff tanken, sind nur eine geringfügige Verbesserung gegenüber Verbrennern.
Die Stadt im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße will mit dem Stromproduzenten zusammenarbeiten, um den Strukturwandel in der Lausitz voranzubringen. Vertreter von Stadt und Unternehmen unterzeichneten dafür eine Absichtserklärung.
In der Anlage, die in Wilhelmshaven entstehen soll, ist die Erzeugung von grünem Wasserstoff geplant. Insgesamt sind am Standort Elektrolyse-Kapazitäten von einem Gigawatt geplant.
Der Energiekonzern hat Daten des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln analysiert. Demnach erreicht die Bundesregierung nach jetzigem Stand nur gut die Hälfte ihres Wasserstoff-Ziels für 2030. Um Kriterien für grünen Wasserstoff und Herkunftsnachweise ging es derweil auf EU-Ebene und im Bundestag.
Die Photovoltaik-Dachanlage mit 180 Kilowatt produziert den Strom, der dann in neun kaskadierten Picea-Systemen gespeichert und in Wasserstoff gewandelt wird. Für die Versorgung der sechs Wohneinheiten kommen zudem Wärmepumpen zum Einsatz.
Der erste Abschnitt umfasste einen Solarpark mit 90 Megawatt, der im Mai ans Netz ging. Insgesamt sind die Installation von 300 Megawatt Photovoltaik im Energiepark Lausitz geplant.
Leag nennt das Vorhaben „GigawattFactory“. Es entsteht auf ehemaligem Bergbaugelände. Damit soll die Lausitz bis 2030 zu Deutschlands „grünem Powerhaus“ werden.
Wie viel Wasserstoff wird eigentlich gebraucht? Das es nicht ganz ohne gehen wird, dürfte den meisten klar sein. In einem Verbundprojekt haben sich zahlreiche Forschungsinstitute daran gemacht, gleich 40 Energieszenarien auf ihre Annahmen zum Wasserstoffhochlauf zu untersuchen. Das Ergebnis: weltweit werden bis 2050 etwa 15 Millionen Gigawattstunden Wasserstoff gebraucht.
Die PEM-Anlage in Wunsiedel kann bis zu 1.350 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugen. Der Energieträger soll vor allem in Industrie- und Gewerbebetrieben der Region eingesetzt werden.
Die Gewinnabschöpfung soll neben Atom- und Kohlekraftwerken auch für die Erneuerbaren gelten. Mit den Einnahmen sollen Hilfsprogramme gegen die hohen Energiepreise finanziert werden. Zudem will die EU-Kommission eine Übergewinnsteuer für Öl-, Kohle- und Gaskonzerne einführen – und eine Europäische Wasserstoffbank aufbauen.