Das Ziel des Projekts ist es, für undurchsichtige Perowskit-Module mit einer Fläche von 900 Quadratzentimetern einen Wirkungsgrad von 22 Prozent zu erreichen, sowie 20 Prozent Effizienz für halbtransparente Module. Zu den Projektpartnern gehören Forschungsinstitute wie IMEC, Fraunhofer ISE und große Unternehmen wie Total Energies und EDF.
Einige Pilzarten können mit Bäumen eine besondere Verbindung eingehen. Beide Organismen unterstützen sich dann gegenseitig. In einem Forschungsprojekt untersucht ein Team aus Göttingen jetzt, ob sich solche Pilze mit Kulturbäumen anpflanzen lassen. Dabei kommen auch Photovoltaikmodule zum Einsatz. Die Module könnten auch schützende Effekte auf die Organismen haben.
Mit einem Lichtsensor ermittelt ein bayrisches Unternehmen die Verschmutzung von Modulen. Das System bestimmt auf der Messung beruhend den Ertragsverlust und den optimalen Reinigungszeitpunkt.
Forscher der TU Delft haben eine Vielzahl schwimmender Photovoltaik-Anlagen für Offshore-Standorte modelliert. Ziel war, die Konstruktionsparameter aufzudecken, die sich auf Haltbarkeit und Ertrag auswirken.
Das deutsche Unternehmen Lutz-Jesco entwickelte einen Schaltschrank für seine Pumpen und Desinfektionsanlagen, der es ermöglicht, dass die Anlagen auch während eines Stromausfalls laufen. Für Entwicklungsländer, in denen Stromausfälle regelmäßig auftreten, kann das von großem Vorteil sein.
Mit gleich vier neuen Modulen erweitert Sharp sein Produktportfolio im Aufdachsegment. Eine spezielle Beschichtung in den Zellzwischenräumen soll die Effizienz steigern.
Britische Forscher haben ein neues Wärmepumpensystem vorgestellt, mit dem sich eine Reduzierung der Wärmezufuhr während des Abtauvorgangs vermeiden lässt. Das Konzept kann Berichten zufolge Abtauvorgänge durchführen und gleichzeitig eine kontinuierliche Beheizung durch Kondensation des Kältemittels im vereisten Verdampfer gewährleisten.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern, darunter Forscher des Instituts für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und des deutschen Produktionsanlagenherstellers Centrotherm, hat eine POLO-Rückseitenkontakt-Solarzelle entwickelt. Dabei kam ein industrielles, plasmaunterstütztes chemisches Gasphasenabscheidungssystem (PECVD) mit einer Niedrigfrequenz-Plasmaquelle zum Einsatz. Das Gerät erreichte einen leicht höheren Wirkungsgrad als ein Referenzgerät, das mit dem teureren Verfahren der atomaren Schichtabscheidung (ALD) hergestellt wurde.
Einem europäischen Forschungsverbund ist es gelungen, einen Prototyp einer Festkörperbatterie herzustellen. Dank eines neuen Herstellungsverfahrens lassen sich hohe Energiedichten erreichen. Der Herstellungsprozess lässt sich mit modernen Produktionslinien für Lithium-Ionen-Batterien umsetzen.
Automobilzulieferer Webasto hat ein neues Konzept für ein Photovoltaik-Dachsystem vorgestellt. Es soll über besonders leichte Komponenten verfügen und pro Jahr bis zu 350 Kilowattstunden Strom erzeugen können.