Ab 21. Juni stehen damit insgesamt 60 Millionen Euro für Zuschüsse für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher zur Verfügung. Die erste Runde mit 40 Millionen Euro wurde komplett ausgeschöpft. Für die weiteren Förderaufrufe stehen nur noch 10 Millionen Euro bereit, doch die Regierungsparteien in Wien signalisierten bereits eine weitere Aufstockung der Mittel.
Der Netzbetreiber Transnet BW hat das Innovationsprojekt gestartet, um die Erneuerbaren besser in das Stromsystem zu integrieren. Außerdem sollen Erfahrungen für die Vorbereitung eines Redispatch 3.0 dienen.
Der Boom bei privaten Photovoltaik-Dachanlagen treibt auch die Nachfrage nach Batteriespeichern. Davon profitieren nach Einschätzung der Analysten vor allem die Hersteller BYD, Sonnen, Senec und E3/DC, die seit Jahren führende Anbieter auf dem deutschen Markt sind.
Der Reutlinger Anlagenbauer treibt den Ausbau seiner Batteriesparte weiter voran. Schwerpunkt der Zusammenarbeit soll der Aufbau von Produktionskapazitäten für den Aviation-Sektor werden. Customcells gründete bereits ein Joint Venture mit Porsche.
Für den Erwerb von REConvert zahlt das Dresdner Photovoltaik-Systemhaus einen einstelligen Millionenbetrag. Es handelt sich um einen Spezialisten im Bereich der Leistungselektronik für Batteriespeicher.
Mit Burgenland Energie hat der Hersteller von Organic-Solid-Flow-Speichern eine Kooperation geschlossen. Sie könnte das österreichische Bundesland energieautark und klimaneutral machen. Zugleich kann CMBlu die Marktreife seiner Nicht-Lithium-basierten Speichertechnologie nachweisen.
Aktuell werden noch Testzellen für die Zertifizierung produziert. Im zweiten Halbjahr erwartet Solaredge dann das Hochfahren der Produktion, um die wachsende Nachfrage von Speicherlösungen besser bedienen zu können.
Aktuell laden und entladen die Photovoltaik-Heimspeicher des Leipziger Unternehmens nur mit stark gedrosselter Leistung, doch dies soll sich in den nächsten Tagen für viele Betreiber ändern. Senec verspricht eine Rückkehr zum alten Leistungsniveau vor der Fernabschaltung. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, haben Kunden zwei rechtliche Optionen. Verbraucherschützer prüfen aktuell eine Musterfeststellungsklage. Alternativ könnten Kunden auch einen Mangel wegen Abweichung von der Beschaffenheitsvereinbarung geltend machen, wie Rechtsanwalt Andreas Kleefisch erklärt.
Der deutsche Photovoltaik-Heimspeichermarkt verzeichnet auch in diesem Jahr einen deutlichen Nachfrageanstieg. Viele Hersteller können die Produktion nicht im gleichen Maße steigern, weil Komponenten fehlen. Umso wichtiger ist es, die ganze Bandbreite des Angebots auf der Suche nach geeigneten Systemen und ihren Alternativen zu kennen. In unserer Marktübersicht sind 497 Batteriekomplettsysteme, batterietaugliche Wechselrichter und Batteriespeichereinheiten gelistet, die sich für den Heimbereich und das Kleingewerbe eignen.
Besonders der Ausbau der Photovoltaik bringt die Verteilnetze an manchen Orten in Bayern an seine Kapazitätsgrenzen. Wie dennoch weitere Erneuerbaren-Anlagen im Stromnetz integriert werden können, erklärt der Verband in einem nun veröffentlichten Hinweis.