Eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher entlastet die Allgemeinheit im Vergleich zu einer Photovoltaik-Anlage ohne Batteriespeicher. Zu diesem Schluss kommen die Analysten von Prognos in einer Studie, die vom Batteriespeicherhersteller Sonnen beauftragt wurde. Sie stellt damit eine lang geforderte Verbindung der Netzausbaustudien mit Batteriespeichern her.
Etwa zwei Drittel der Bundesbürger lehnen demnach eine pauschale Förderung für Elektroautos aus Steuermitteln ab. Bundeswirtschaftsminister Gabriel soll nach Medienberichten ein Förderprogramm von zwei Milliarden Euro auflegen wollen. Vielleicht ein Reaktion auf die Tatsache, dass im vergangenen Jahr mehr Photovoltaik-Heimspeicher als Elektroautos verkauft worden sind.
Mit dem Inkrafttreten des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes müssen Photovoltaik-Module bei der Stiftung ear registriert sein, bevor sie in Verkehr gebracht werden dürfen. Ende Januar läuft die Übergangsfrist ab, doch bislang sind längst nicht alle Akteure registriert. Hersteller und Vertriebsunternehmen, die trotz fehlender Registrierung Module verkaufen, drohen Abmahnungen.
2015 sind nach wissenschaftlichen Schätzungen rund 20.000 private Batteriespeicher für Photovoltaik-Anlagen in Deutschland installiert worden. Das sind deutlich mehr als neue Elektrofahrzeuge, die auf deutschen Straßen rollen.
Zum Jahresende lief die Förderung von Batteriespeichern bei kleinen Photovoltaik-Anlagen aus. Derzeit arbeitet die Bundesregierung noch an dem neuen Programm, das „schnellstmöglich Anfang 2016“ starten soll. Wann und wie genau, ist allerdings noch offen. (Aktualisiert: Reaktion des Bundeswirtschaftsministeriums.)
Der Darmstädter Speicherhersteller will den Gesellschafter und das gesamte Entwicklungsteam für Photovoltaik-Speicher von dem in Auflösung befindlichen Konkurrenten übernehmen. Zugleich kündigt Akasol eine Ausweitung seiner Produktpalette an.
Die Produktion der Photovoltaik-Speichersysteme in Übersee ist angelaufen. Aufgrund der hohen Nachfrage soll die Fertigungskapazität für die Sonnenbatterie weiter ausgebaut werden.
Video: Hans Wolf von Koeller äußert sich im pv-magazine-Interview am Rande des 16. Forum Solarpraxis zu den Plänen seines Unternehmens, bis 2017 insgesamt sechs Großspeicher mit 90 Megawatt Leistung zu installieren. Steag ist bisher eigentlich eher als Betreiber von konventionellen Kraftwerken in Deutschland bekannt.
Die beiden Konzerne haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit ist im ersten Schritt bei Speicherprojekten in den USA, Deutschland, Großbritannien und Tschechien geplant.
Die Projektpartner konnten nun zeigen, dass sich auch mit der Power-to-Gas-Technologie Stromerzeugung und Stromverbrauch intelligent aussteuern lassen. Angesichts einer zunehmenden Erzeugung aus Photovoltaik und Windkraft eine nicht unwichtige Erkenntnis.