Die „Energie-Autark-Studie“ von EuPD Research im Auftrag von E3/DC zeigt, dass weniger der Dieselskandal, sondern eher der Wunsch nach Energieautarkie und Sektorkopplung die Motivation für den Kauf eines Elektroautos sind. Allerdings gibt es auch noch viele gute Gründe, warum sich Haushalte gegen diese Anschaffung entscheiden.
Der Schweizer Energiespeicher-Anbieter macht zudem weiter Verluste. Er ist für die Zukunft jedoch positiv und verhandelt derzeit mit chinesischen und indischen Partnern über Gemeinschaftsunternehmen bezüglich Produktverkauf und Großserienfertigung.
Das Allgäuer Unternehmen will künftig überschüssigen regional erzeugten Grünstrom in vernetzten Haushalten mit Photovoltaik-Heimspeichern sammeln. Dafür soll es einen digitalen Herkunftsnachweis per Blockchain geben. Der Plan ist, Lastspitzen bei der Erzeugung von Photovoltaik-Anlagen und Windparks abzupuffern und so deren Abregelung zu verhindern sowie Verteilnetze zu entlasten.
Das Projekt „RE 8760“ soll zeigen, wie die Speicherung von erneuerbaren Energien diese ganzjährig nutzbar machen kann. Der erzeugte Solarstrom wird gespeichert und in Wasserstoff umgewandelt. Er kann so langfristig konserviert und auch in den dunklen Wintermonaten zum Aufladen von Brennstoffzellenfahrzeugen genutzt werden.
Der Autokonzern stieg Mitte 2016 in den Markt für Photovoltaik-Heimspeicher ein. Künftig wird Daimler sein stationäres Speichergeschäft auf den Anwendungsbereich „Grid“ ausrichten.
Seit kurzem erfasst und veröffentlicht die Behörde auch in Deutschland installierte Stromspeicher. Im März meldeten fast 2000 Betreiber ihre Systeme neu an. Der EEG-Referentenentwurf sieht eine Übergangsfrist bis 2019 vor, um Speicher die mit Photovoltaik-Anlagen betrieben werden, bei der Behörde zu melden.
Für den Batteriehersteller aus Süddeutschland ist das ein weiterer Markteintritt innerhalb Europas. In Frankreich steht der Speichermarkt noch ganz am Anfang. In zwei bis drei Jahren will Sonnen dort Umsätze im zweistelligen Millionenbereich erzielen.
Über die technologieoffene Ausschreibung sollen bis zu zwei Millionen Euro in Speichertechnologien investiert werden. Die Gebote können bis Ende Mai abgegeben werden.
Sieben Pakete für Photovoltaik-Anlagen zwischen zwei und zehn Kilowatt für Privathaushalte und kleine Gewerbebetriebe bietet der Dresdner Hersteller ab Mai an. Alle werden auch einen Stromspeicher beinhalten und sind durch eine Wärmepumpe erweiterbar.
Nicht nur in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern ist die Nachfrage nach Speichern für Photovoltaik-Anlagen deutlich angezogen. EuPD Research schätzt, dass 2017 etwa 50.000 Systeme neu installiert wurden. Die drei größten Anbieter lieferten gut die Hälfte der Photovoltaik-Heimspeicher.