Im März mahnte die Verbraucherzentrale NRW einige Geschäftsbedingungen der Photovoltaik-Pachtverträge von MEP ab. Nun kündigte das Münchner Unternehmen an, die Photovoltaik-Anlagen zum Verkauf und auch mit Speicher anbieten zu wollen. Die Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht vor diesen neuen Angeboten von MEP und halten sie für wirtschaftlich fraglich und teuer.
Weiterhin sind nur ein Bruchteil der installierten Speichersysteme in Deutschland bei der Bundesnetzagentur verzeichnet. Immerhin knapp 1200 Batteriespeicher waren es im Mai.
Das Fußballstadion hat einen Drei-Megawatt-Speicher aus 148 neuen und gebrauchten Autobatterien von Nissan erhalten. Er erfüllt nicht nur die Anforderungen für die Notstromversorgung, sondern soll auch das niederländische Stromnetz entlasten und den Anteil des Photovoltaik-Eigenverbrauchs steigern.
Ende März hatte das Landeswirtschaftsministerium versprochen, 1000 Speicher mit bis zu 7000 Euro bezuschussen zu wollen. Bislang ist die dafür notwendige Verordnung jedoch noch nicht in Kraft.
Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich bei den Verhandlungen über die neuen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie auf ein Diskriminierungsverbot für selbst erzeugten Ökostrom verständigt. Dabei soll dies für Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung gelten. Auch eine Doppelbelastung von gespeichertem Strom soll nach dem Willen der EU künftig vermieden werden.
Das deutsche Unternehmen hat 26 Batteriewechselrichter für den Lithium-Ionen-Speicher mit einer Kapazität von gut 50 Megawattstunden bereitgestellt. Der Speicher gehört zu den größten Projekten seiner Art in Europa und soll künftig Reserveleistung liefern, um Netzschwankungen auszugleichen.
An dem Gemeinschaftsunternehmen hält der indische Partner 75 Prozent und die Schweizer 25 Prozent. Sie wollen künftig zusammen Lithium-Ionen-Batteriezellen, -Module und -Speichersysteme im indischen Bundesstaat Gujarat produzieren.
Ein Beispiel aus Südwestaustralien zeigt, warum sich die solare Stromversorgung noch schneller ausbreiten wird als viele Szenarien prognostizieren – zusammen mit Batteriespeichern. Mit dem Projekt haben Tesvolt und der EPC Unlimited Energy Australia den The Smarter E Award gewonnen.
Die Jahreskapazität der vollautomatisierten Fertigung soll bei 200 Megawattstunden liegen. Der Start ist für September 2018 vorgesehen. Neben Photovoltaik-Heimspeichern sollen dort auch mobile Batteriesysteme hergestellt werden.
Gemeinsam mit der Porsche Holding Salzburg startet der Allgäuer Unternehmen den Vertrieb von Photovoltaik-Speichern und intelligenter Wallboxen für Elektrofahrzeuge. Die Marke, unter der sie verkauft werden, lautet „Moon“.