Die europäische Solarindustrie benötigt eine Anschubfinanzierung, um wettbewerbsfähig zu werden. Bei der Diskussion auf dem „PV Symposium“ in Bad Staffelstein nannte Meyer Burger Zahlen.
Eine Verlängerung des Mechanismus, mit dem Mehrerlöse am Strommarkt von Anlagenbetreibern größer einem Megawatt abgeschöpft werden, wäre bis April 2024 möglich. Angesichts der gesunkenen Marktwerte wird es dazu aber wohl nicht kommen. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft begrüßt das.
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibung für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden der Februar-Runde veröffentlicht. Das Ausschreibungsvolumen belief sich in dieser Runde auf 217 Megawatt. Es wurden 94 Gebote mit einem Volumen von 213 Megawatt eingereicht.
Auf dem „PV-Symposium“ in Bad Staffelstein kündigte Cornelia Viertl einen neuen Vorstoß aus dem Ministerium an, um den Photovoltaik-Zubau in Deutschland auf den Pfad für eine installierte Photovoltaik-Leistung von 215 Gigawatt bis 2030 zu bringen. Carsten Körnig vom BSW-Solar machte sich vor allem für mehr tragfähige Geschäftsmodelle für gewerbliche Photovoltaik-Dachanlagen aus.
Die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen plant ein neues Wasserstofflabor. Die Einrichtung könnte über Millionen kosten. Die Mittel dafür könnte allerdings der Bund aus Strukturwandelförderung nach dem Kohleausstieg bereitstellen. Die erste Hürde dafür ist bereits genommen.
Anlässlich des Besuches von Olaf Scholz in Indien haben der Bundesverband Solarwirtschaft und der indische „Skill Council for Green Jobs“ eine Vereinbarung in Delhi unterschrieben. Durch gezielte Facharbeiterzuwanderung sollen die deutsche Ausbauziele erzielt werden.
Mit einem gemeinsamen Statement haben sich Vertreter der Photovoltaik-Industrie an die Bundesregierung gewandt. Sie formulieren klare Forderungen, um den Standort Europa für die Solarindustrie wieder attraktiv zu machen. Dabei lohnt es sich auch in die USA und nach China zu schauen, wie die dortige Politik die Unternehmen stützt. Mit ersten wichtigen Ansätzen haben sie bereits Gehör bei Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gefunden.
Bundeswirtschaftsminister Habeck hat den Bescheid über die Zuwendung an das Reallabor „Referenzkraftwerk Lausitz“ übergeben. Das Projekt hatte sich 2019 beim Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ des Ministeriums beteiligt und eine Förderzusage erhalten.
Nach dem dritten Produktionsgipfel im Bundeswirtschaftsministerium sind drei prioritäre Maßnahmen ausgewählt worden. So soll die Renaissance der Solar- und Windindustrie in Deutschland durch Capex- und Opex-Förderung, staatliche Garantien sowie Vorantreiben von IPCEIs gelingen.
Seit einigen Monaten steht ein Entwurf für eine überarbeite Produktnorm für Stecker-Solar-Geräte zur Kommentierung frei. Jetzt haben sich auch das Bundeswirtschaftsministerium und das Umweltbundesamt in miteinander abgestimmten Stellungnahmen dazu geäußert.